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Mittwoch, 22. November 2017 3

Unterricht

Martin Aschenbrenner wiedergewählt

An der Wolfgang-Spießl-Grundschule wurde ein neuer Elternbeirat gewählt. Zahlreiche Projekte zur Förderung der Schüler gibt es heuer.

  • Der Elternbeirat für das Schuljahr 2017/18 der Wolfgang-Spießl-Grundschule mit Schulleiterin Hannelore Schönberger Fotos: rsp
  • Schulleiterin Hannelore Schönberger und Elternbeiratsvorsitzender Martin Aschenbrenner bedankten sich bei den ausscheidenden Elternbeiratsmitgliedern für ihr Engagement.

Stamsried.Die Klassenelternsprecher der Stamsrieder Wolfgang-Spießl-Grundschule trafen sich diese Woche zu ihrer ersten Elternbeiratssitzung mit Wahl des neuen Elternbeirates. Dazu konnte Vorsitzender Martin Aschenbrenner besonders Schulleiterin Hannelore Schönberger begrüßen.

Zunächst wurden vier Mitglieder aus dem Elternbeirat verabschiedet, deren Kinder in weiterführende Schulen übergetreten sind. Der Elternbeiratsvorsitzende bedankte sich für das Engagement zum Wohl der Schulfamilie und überreichte ein kleines Präsent.

Schulleiterin Hannelore Schönberger informierte die Anwesenden über Neuigkeiten im Schuljahr 2017/18. Sie gab bekannt, dass die Wolfgang-Spießl-Grundschule seit Beginn des neuen Schuljahres „Sinus Schule“ ist. Derzeit beteiligen sich rund 250 bayerische Grundschulen an diesem Projekt.

Stamsried ist eine „Sinus Schule“

Ziel des Programms ist es die fachliche Kompetenz der Lehrkräfte zu stärken, Kriterien guten Unterrichts werden überdacht und das Repertoire an Unterrichtsmethoden erweitert. Mit diesem Programm möchten die teilnehmenden Schulen fachbezogene Unterrichtsentwicklung betreiben, um die mathematischen und naturwissenschaftlichen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler zu steigern. Mit Erfolg nahm die Stamsrieder Grundschule am Wettbewerb „Spielen macht Schule“ teil. Die gewonnenen Spiele werden insbesondere der Nachmittagsbetreuung zu Gute kommen.

Auch heuer wird die Aktion „Klasse 2000“ weitergeführt. „Klasse 2000“ ist ein Programm zur Gesundheitsförderung, Sucht- und Gewaltvorbeugung in der Grundschule. Es begleitet Kinder von der ersten bis zur vierten Klasse, um ihre Gesundheits- und Lebenskompetenzen frühzeitig und kontinuierlich zu stärken. Ermöglicht wird das Klasse 2000-Programm durch die Übernahme von Patenschaften für die einzelnen Schulklassen.

Der sportliche Bereich wird mit dem Programm „fit4future“ gefördert. Dahinter steht vor allem die DAK-Gesundheit. Das Ziel: Die Kinder sollen lernen, sich besser zu ernähren, mehr Sport zu treiben und leichter zu lernen. Das heißt, dass die Schule drei Jahre lang professionell bei der Umsetzung von Maßnahmen aus den Bereichen Bewegung, Ernährung und Brainfitness begleitet und gefördert wird. Dazu gehören Workshops für Lehrer, Aktionstage für Schüler und Eltern sowie eine Vielzahl von Materialien, die Lust auf eine gesunde Lebensweise machen. Schirmherr des Programms „fit4future“ ist übrigens Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe, nationaler Botschafter ist Ski-Star Felix Neureuther.

Um dafür schon mal eine gute Grundlage zu legen gibt es jeden Mittwoch an der Stamsrieder Grundschule ein gesundes Obstfrühstück. Am 19. Dezember dürfen sich die Grundschüler auf den Besuch der Vorstellung von „Pünktchen und Anton“ im Regensburger Velodrom freuen. Zudem gibt es heuer anstatt einem Schulfest eine große Weihnachtsfeier. Gern beteiligt sich die Schule wieder an der Weihnachtspäckchenaktion der Hilfsorganisation „humedica“.

Wie Hannelore Schönberger bedauerte, gibt es seit dem Weggang von Frau Haimerl an der Schule leider keine ausgebildete Musiklehrerin mehr. Um dieses Defizit etwas aufzufangen bietet Musikpädagogin Martina Werner von der Landkreismusikschule immer dienstags einen Schulchor an.

Monatliches Geburtstagsfeiern

Neu eingeführt und gut angenommen werden die monatlichen Geburtstagsfeiern. Nach dem obligatorischen Geburtstagslied erhalten alle Schüler einen kleinen Geburtstagskuchen. Zudem darf sich jeder eine Kleinigkeit aus der Schatzkiste nehmen.

Für die 4. Klassen wird auch in diesem Schuljahr wieder „Technik für Kids“ angeboten. Sehr gute Erfahrungen habe man im vergangen Jahr mit Fachkräften aus der Diözese gemacht, welche den Sexualkundeunterricht unterstützen. Die Viertklässler werden in die Geheimnisse des Lötens eingeführt und dürfen selbst etwas herstellen.

Angestrebt werde das Prädikat „Umweltschule“, eine Auszeichnung, um die sich bayerische Schulen bewerben können. Dazu müssen zwei Projekte zum Thema Umwelt und Nachhaltigkeit einer Fachjury präsentiert werden.

In Zusammenarbeit mit dem LBV Zentrum in Nößwartling ist es geplant eine Futterstation für verschiedene Tierarten zu errichten. Zur Beobachtung der in der Schule heimisch gewordenen Turmfalken soll zudem eine Kamera angebracht werden. (rsp)

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