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Region Cham
Dienstag, 21. November 2017 7

Todesfall

Melodie

Langjährige Krankenschwester Kathi Vogl beerdigt.

Kathi Vogl (†) Foto: kbi

Eschlkam.„Jesus, dir leb ich, Jesus dir sterb ich, Jesus, dein bin ich, Jesus, dein bin ich im Leben und im Tod. – Für unsere Kathi Vogl war es eines ihrer Lieblingslieder. Denn, dieses Lied bringt die Melodie ihres Lebens zum Ausdruck“, sagte Stadtpfarrer Richard Maier beim Trauergottesdienst. Ihr Lebensweg habe am 12. April 1928 in Stachesried begonnen, sie sei das vierte Kind des Wagnermeisters Wolfgang Vogl und seiner Ehefrau Anna gewesen. Zusammen mit den Geschwistern Wolfgang, Anna, Josef und Franz sei die „Stiglwogner Kathi“ aufgewachsen. Ihr Wunsch, ins Kloster zu gehen, sei wegen einer Lungenkrankheit nicht in Erfüllung gegangen. So sei sie nach ihrer Genesung im Further Krankenhaus Krankenschwester geworden – für alle die „Schwester Kathi.“ Damit habe auch ihr Apostolat begonnen, sie habe sich um das Seelenheil der Mitmenschen bemüht, viele der Sterbenden auf ihrem letzten Weg begleitet, zusammen mit Schwester Adele die Sakristei und die Krankenpastoral im Krankenhaus übernommen, sich um den Empfang der Krankensalbung und der Krankenkommunion auf den Zimmern gekümmert, die Krankenhauskapelle betreut, Lektorendienst geleistet, Andachten geleitet, beim Rosenkranz vorgebetet. Durch Spenden sei sie „ein große Wohltäterin für unsere Pfarrei und andere kirchliche Institutionen“ geworden, so Maier. Daher sei sie seitens des Landkreises und durch Bischof Rudolf mit der Wolfgangsmedaille geehrt worden.

Pfarrer Maier zelebrierte das Requiem mit den Pfarrer Martin Schröpf und Kaplan Johannes Scherr. Eine große Trauergemeinde aus der Pfarreien Eschlkam und Furth im Wald, gaben „Schwester Kathi“ das letzte Geleit. Den Trauerzug führte die Abordnung der Marianischen Frauenkongregation Eschlkam mit der Vereinsstandarte an. Es folgte eine Fahnenabordnung der KAB Furth im Wald, wo die Verstorbene seit 1. April 1979 ein sehr aktives Mitglied, auch in der Vorstandschaft war. Nach der Beisetzung im Familiengrab Vogl und den Gebeten des Priesters stimmte Pfarrer Maier das Marienlied „Meerstern ich dich grüße“ für „eine große Muttergottes-Verehrerin“ zum Abschied an. (kbi)

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