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Region Cham
Donnerstag, 18. Januar 2018 7

Kommune

Neukirchen bestellt 100 Prozent Ökostrom

Vor der weihnachtlichen Feier fasste der Marktrat noch einige Beschlüsse und blickte zufrieden zurück.

Beim Jahresabschluss der Marktgemeinde gab es Blumen für die Ehefrauen der drei Bürgermeister. Foto: kbr

Neukirchen b Hl Blut.In der letzten Sitzung 2017 beschloss der Marktgemeinderat, auch künftig 100 Prozent Ökostrom auszuschreiben. Der Sitzung schloss sich im Kolmsteiner Hof das Jahresabschlussessen an, an denen die Frauen der Markträte teilnahmen. Zunächst wurde den Bauanträgen vom Marktrat zugestimmt.

Nachdem der Markt in der Vergangenheit gute Erfahrungen mit einer Bündelausschreibung des gemeindlichen Strombedarfs über den kommunalen Dienstleister KUBUS gemacht hatte, erfolgte erneute Beauftragung. Müller schlug vor, dass die Marktgemeinde einen etwas höheren Bezugspreis für 100 Prozent Ökostrom akzeptieren sollte, zumal man nicht direkt in erneuerbare Energieträger investiert habe. Der Marktrat stimmte zu.

Strom-Bündelausschreibung

Nachdem der Rechnungsprüfungsausschuss die Unterlagen 2016 geprüft hatte, gab Roland Altmann als Ausschussvorsitzender seinen Bericht. Sehr zur Freude des Bürgermeisters gab es weder Beanstandungen noch Feststellungen. Der Verwaltung wurde eine sehr gute Arbeit bescheinigt.

Im Anschluss an den nichtöffentlichen Teil trafen sich die Markträte mit ihren Frauen zum Jahresabschluss im „Kolmsteiner Hof“. Bürgermeister Markus Müller blickte auf das abgelaufene Jahr zurück, in dem wieder viel für die Bürger sowie für deren Gäste in der Marktgemeinde geschehen ist.

Erfreulich waren die Einweihung der zweiten Senioren-Wohngemeinschaft sowie der generalsanierten Grundschule mit neuem Pausenhof. Die Städtebauförderungsmaßnahmen am Schulhof zum Wallfahrtsplatz hin sowie am Theresienplatz konnten abgeschlossen werden. Straßenabschnitte wurden saniert, dazu erfolgte der Bau des Forstwirtschaftsweges am Kühberg zwischen Lamberg und Unterkaltenhof sowie die großflächige Sanierung der Forststraßen am Hohenbogen. Die Erschließung weiterer Parzellen im Baugebiet „Am Klapfenbach“ steht vor der Fertigstellung, der Gehweg von Mais nach Kolmstein ist jetzt beleuchtet. Dies alles konnte erledigt werden, ohne bislang auch nur einen Teil der heuer zum Haushaltsabgleich genehmigten 1,4 Millionen Euro Darlehen aufzunehmen.

Über 250 000 Übernachtungen

Sehr erfreulich sei die gute Situation im Tourismus. Zum dritten Mal in Folge wird die Marktgemeinde über eine Viertelmillion Übernachtungen erzielen und damit weiter an der Spitze in ganz Ostbayern liegen. Traurig gemacht habe der Tod des langjährigen Marktgemeinderates Hermann Amberger. Nach dem Ausblick auf die anstehenden Projekte im kommenden Jahr dankte der Bürgermeister seinen Stellvertretern Hans Kerscher und Uli Neumeyer sowie dem Marktrat für die gute und konstruktive Zusammenarbeit, die es ermöglicht, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und gemeinsam vorwärtszukommen. Vizebürgermeister Hans Kerscher gab den Dank des Marktrates an den Bürgermeister zurück und stellte fest, „wir könnten uns keinen besseren Bürgermeister wünschen“. Bevor das Jahresabschlussessen serviert wurde, gab es einen Blumenstrauß für die Frauen der drei Bürgermeister als Dank. (kbr)

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