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Region Cham
Montag, 20. November 2017 10

Infofahrt

Neun Brunnen und hunderte Obstsorten entdeckt

Gartler aus dem Landkreis besuchten internationale Obst- und Gartenbaumesse im tschechischen Olmütz und genossen die lokalen Sehenswürdigkeiten.

Gut gelaunt Olmütz genossen: In der tschechischen Großstadt fühlten sich die Chamer Gartler sichtlich wohl. Foto: Kreisverband Gartenbau

Landkreis.Der Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Cham organisierte eine Lehrfahrt zur internationalen Obstausstellung „Europom 2017“ in Olmütz, Tschechien. Die 40 Teilnehmer an der Fahrt waren beeindruckt von der Vielfalt der Obstsorten aus zahlreichen europäischen Ländern. Josef Irrgang aus Wilting repräsentierte mit über 50 Apfelsorten den Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Cham bei der internationalen Ausstellung. Auch Dr. Michael Neumüller vom Bayerischen Obstzentrum Hallbergmoos stellte seine Neuheiten auf der Europom vor. Einen weiteren, bedeutenden deutschen Beitrag mit historischen Apfelsorten lieferten der Bayerische und der Deutsche Pomologenverein.

Die internationale Obstausstellung war eingebettet in die Messe Flora, einer großen und sehenswerten Messe für gartenbauliche Erzeugnisse. Die Früchte, sowohl die Obstarten als auch sämtliche Gemüsearten, wurden großartig präsentiert. Neben den Ausstellungen gab es sehr viele Verkaufsstände und kulinarische Genüsse. Jan Hinterholzinger, der ehemalige Präsident des Tschechischen Kleingärtnerverbandes empfing die Delegation in der großen Ausstellungshalle A, in der die Europom untergebracht war. Er informierte die Gäste über die verschiedenen Ausstellungsbeiträge und über das gesamte Gelände. Neben der großen Ausstellung Hortikomplex mit Verkauf konnte auch der Botanische Garten mit seinen Glashäusern für tropische und subtropische Pflanzen besichtigt werden.

Die Reiseteilnehmer waren auch von der Stadt Olmütz sehr angetan. Bei einer Führung mit Jirí Molacek lernten die Besucher aus Bayern viel über die Geschichte und über die wichtigsten architektonischen Sehenswürdigkeiten der ehemaligen Hauptstadt Mährens. Besonders die schönen Plätze mit neun barocken Brunnen in der 100 000-Einwohner-Stadt beeindruckten die Chamer. Überaus prächtig war die Pestsäule auf dem zentralen Marktplatz beim Rathaus, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Eine große Anzahl von Kirchen, die noch dazu farbenprächtig mit Blumen geschmückt waren, beeindruckte die Ausflügler ebenso.

Auf dem Programm stand auch der Besuch des Heiligen Berges außerhalb von Olmütz. Er zählt zu den wichtigsten Wallfahrtsorten in Mähren und er besticht durch seine imposante Basilika. Von dort hat man einen umwerfenden Ausblick auf die Stadt Olmütz sowie auf das gesamte Umland. Auf der Heimreise machte die Reisegruppe noch Halt bei der beeindruckenden Punkva-Höhle im Mährischen Karst. Einem Höhlensystem, das vom Flüsschen Punkva durchflossen wird und bei dem die Grotten teilweise per Boot besichtigt werden können.

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