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Region Cham
Mittwoch, 13. Dezember 2017 3

Weiding/Döbersing

Oskar Höcherl feiert seinen 90. Geburtstag

So möchte man gerne 90 Jahre alt werden.

Oskar Höcherl mit Ehefrau Fanny und Vertreten von Musiker- und Kartenspielfreunden, Feuerwehr Schafberg, Gemeinde und Pfarrei Foto: fea

Weiding.Dies war der einhellige Tenor unter den Gratulanten, die sich bei Oskar Höcherl im Gasthaus „Zum Türlinger“ ein Stelldichein gaben. Im Thierlinger Wirtshaus des Bruders von Höcherls Ehefrau Fanny feierte der Jubilar bei bester Gesundheit sein 90. Wiegenfest. Neben seiner Familie waren viele Freunde und Weggefährten gekommen, um mit ihm vor allem auch in musikalischer Hinsicht auf den 90. anzustoßen. Schon vor der Haustüre waren die Musiker des Oberpfälzer Volksliedkreises zu hören. Seitens der einstigen Heimat Schafberg waren Vertreter der dortigen Feuerwehr anwesend. Aus Weiding waren Dalkings Pfarrer Franz Merl und Seniorenbeauftragter Hans Ascherl gekommen. Auch Seniorenclub-Leiterin Jutta Weingärtner war es ein Anliegen, Höcherl für die musikalische Begleitung der Seniorenveranstaltungen zu danken. Bürgermeister Paul gratulierte und hatte einen Schmankerlkorb mitgebracht. Bereits am Nachmittag schaute auch Altbürgermeister Karl Holmeier vorbei. Der festliche Abend wurde mit musikalischen Beiträgen bereichert. Vor allem das beliebte Lied des Jubilars und seiner Ehefrau Fanny „Zum Beten geh i in die Berge“, intoniert von Manfred Hruby mit Gesang und Harmonie, sorgte für eine besinnliche Stimmung. Auch das Ehepaar Lößl aus Pillmersried hatte musikalische Grüße im Gepäck. Der Jubilar erblickte am 7. November 1927 in Loibling bei Roding das Licht der Welt. 1944 wurde er zur Wehrmacht eingezogen, kam in amerikanische Kriegsgefangenschaft nach Südfrankreich und am 5. Dezember 1945 wieder nach Hause. Nach der Landwirtschaftsschule verschlug es ihn zur Firma Bosch ins württembergische Feuerbach bei Stuttgart, wo er achteinhalb Jahre tätig war. Kennen gelernt hat er seine Frau Fanny in Roding. Das Ehepaar schenkte den Kindern Gabi, Sandro und Axel das Leben. Nach der Hochzeit wurde in Bissingen im württembergischen Kreis Ludwigsburg ein Haus gebaut. Nach knapp neun Jahren wurde dort eine Gastwirtschaft übernommen. Durch den Cousin der Ehefrau, Dr. Max Fischer, kehrte das Paar 1967 zurück in die Heimat. Nach einer kurzen Zeit in Cham wurde am Schafberg ein neues Wirtshaus gebaut und 1969 eröffnet und bezogen. Nach 23 Jahren in Furth kauften beide in Döbersing ein neues Zuhause. Vor allem Enkeltochter Simone hat Oma und Opa sehr ins Herz geschlossen. (fea)

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