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Region Cham
Dienstag, 20. Februar 2018 5

Verein

Pepp Deiminger macht weiter

Schwierige Jahresversammlung für den Oberpfälzer Volksliedkreis. Auch die Volksmusiktage werden schwieriger zu organisieren.

Die neue Vorstandschaft mit Helga Spießl, Paul Pongratz, Elfriede Gebert, Pepp Deiminger, Andy Lößl, Rosi Lößl, Manfred Hruby, Tanja Pfeilschifter und Regina BöerFoto: fsh

CHAM.Er wollte sich eigentlich nicht mehr aufstellen lassen. Ein Nachfolger aber war nicht in Sicht und es erfolgte auch kein Vorschlag für einen Vorsitzenden bei der Jahresversammlung des OVK Cham am Sonntag im Hotel am Regenbogen. Nach einigen hin und her aber stimmte der Deiminger Pepp zu. Wahleiter Manfred Hruby hatte einige Schwierigkeiten den gordischen Knoten einer Neuwahl zu lösen. Jetzt steht die neue Vorstandschaft für die nächsten drei Jahre und scheint wieder arbeitsfähig zu sein.

Pünktlich um 14 Uhr eröffnete Deiminger die Jahresversammlung des OVK Cham und begrüßte Ehrengäste sowie Fördermitglieder. Mit einem kurzen Rückblick ließ er das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren. Volksmusiknachmittage in Trosendorf, Cham, Thierling, Willmering und Mitterdorf sowie ein Mariensingen in Schönferchen und ein Gedenkgottesdienst für Sepp Schneider, aber auch Vorstandschaftstreffen und andere Verpflichtungen, um nur einige zu nennen.

In Vertretung von Andrea Winter stellte Deiminger auch den Kassenbericht vor und die Prüfer bestätigten einwandfreie Buch- und Belegführung. Paul Pongratz gab danach noch einen Kurzbericht zur Gedenkstätte Stamsried und versicherte den Anwesenden, dass alle 49 Totenbretter noch da sind und alles in gutem Zustand ist.

Für das Amt des Wahlleiters stellte sich Hruby zur Verfügung. Er bescheinigte der bisherigen Vorstandschaft harmonische Zusammenarbeit. Die Veranstaltungen im vergangenen Jahr habe man recht und schlecht geschafft, meinte er, aber er hoffte, dass auch 2018 wieder Volksmusiknachmittage stattfinden. Hruby sagte das in Anlehnung an die Vorschau von Pepp Deiminger für dieses Jahr, in dem schon ein Treffen abgesagt und andere noch offen sind. „Die Wirte der einzelnen Gasthäuser haben ein Problem, dafür Bedienungspersonal zu bekommen“, versuchte Deiminger zu erklären und es werde für den OVK schwieriger, ohne Minus auszukommen. Bei einigen Veranstaltungen war das nur möglich, weil die Mitwirkenden auf die Anfahrtskostenerstattung verzichteten.

Bei der anschließenden Wahl wurde Pepp Deiminger wiedergewählt und der dankte Hruby für die Wahldurchführung. Der sorgte unter Wünsche und Anträge mit zwei Themen noch für umfangreiche Diskussion. Zum einen stellte er die Frage in den Raum, ob man nicht Eintritt für die Musikveranstaltungen des OVK verlangen sollte und die Frage zwei betraf das OVK-Stüberl neben dem Volksfestplatz in Cham. Die Miete dafür an die Stadt beträgt nur 200 Euro im Jahr. Deiminger versicherte den Anwesenden, dass dieser Raum zur Lagerung von Vereinsutensilien benötigt wird. Bei der ersten Frage wurde man nicht einig. Letztendlich soll alles in der ersten Vorstandschaftssitzung besprochen werden.

Karl Schreiner machte sich stark dafür, wenn Trosendorf ausfallen sollte, doch in der näheren Umgebung einen Ausweichstandort zu suchen. Deiminger machte in diesem Zusammenhang den Vorschlag, dass sich doch Mitglieder die Organisation so einer Musikveranstaltung übernehmen sollten. Ergebnisse wurden an diesem Nachmittag nicht erzielt.

Abschließend stellte der Vorsitzende noch Alex Schramm vor, der die Homepage des OVK betreut. „Man muss diesen Internetauftritt wieder mit Leben füllen“, stellte der fest und forderte die Anwesenden dazu auf, Material zur Verfügung zu stellen. (fsh)

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