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Region Cham
Montag, 18. Dezember 2017 1

Bildung

Ratschläge und ein Gutschein für neue Zimmerer

26 weitere Auszubildende wurden an der Berufsschule begrüßt. Innungsobermeister Weber prophezeite ihnen „gute Chancen, sich emporzuarbeiten“.

Die 26 neuen Zimmererlehrlinge sind in ihrer Zunftkleidung ein Hingucker. Foto: fsa

Furth im Wald.Handwerker werden immer gebraucht ,und die Branche ist auch künftig krisensicher aufgestellt. Alle Handwerksbetriebe haben volle Auftragsbücher. Wenn man einen Handwerker benötigt, muss man Zeit und Geduld haben. Aber wie gewinnt man für die Betriebe Fachkräfte? Die Handwerkskammern sorgen dafür. Seit Jahren begeistern sie die Jugendlichen mit verschiedenen Werbekampagnen – und diese sind mit Erfolg verbunden, wenn man die Zahl der Lehrlinge, die an der Further Berufsschule ausgebildet werden, betrachtet.

Aber nicht nur das Gewinnen von Azubis, auch die Digitalisierung wird künftig mit Herausforderungen verbunden sein. Klassische Berufsbilder werden zumindest teilweise im Wandel inbegriffen sein. Es wird darum gehen, digitale Vernetzung und Datenaustausch in den Handwerksalltag zu integrieren. Trotz aller Herausforderungen sei man überzeugt, dass das Handwerk auch weiter Zukunft hat und der Satz „Das Handwerk hat goldenen Boden“ immer Bestand haben wird, hieß es beim Pressetermin.

Im neuen Schuljahr wurden bereits 49 Maurerlehrlinge und 31 Schreinerlehrlinge an der Further Berufsschule begrüßt. Am Donnerstagvormittag kamen 26 Zimmererlehrlinge hinzu. Die Vertreter der Innung und die Lehrkräfte der Schule stellten diese in deren Zunftkleidung vor. Zur Begrüßung konnte der stellvertretende Schulleiter Karl Daschner den Chamer Innungsobermeister Andreas Weber, den Innungsobermeister Johann Fischer aus Schwandorf, Kerstin Pongratz von der Firma Max Schierer aus Cham, Theo Pregler, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, sowie die Lehrkräfte Claudia Fürst, Anton Weidner und Gerhard Frisch willkommen heißen.

Daschner wartete mit Zahlen auf. Im BGJ (Berufsgrundschuljahr), HTZ 10 b, werden 26 Schüler unterrichtet. Nach dem ersten Jahr geht es weiter in der ersten und zweiten Fachstufe. Im BZI 11 habe man es mit 54 Schülern zu tun. Davon seien 24 BGJler des vergangenen Jahres sowie 16 Quereinsteiger, die erst die Ausbildung beginnen. Sie mussten kein BGJ absolvieren, weil sie vorher das Abitur oder einen Abschluss hinter sich gebracht haben.

Theo Pregler, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Cham, informierte, dass diese für den Ausbildungsvertrag zuständig sei, den es nach dem Abschluss des Berufsgrundschuljahrs Jahres geben werde. Die Kreishandwerkerschaft sei auch zuständig für die Zwischenprüfung und letztlich für die Gesellenprüfung. Bei der Zwischenprüfung in der vergangenen Woche wurde festgestellt, dass es bei manchem Lehrling noch zwickt, so Pregler. Das BGJ sei sehr wichtig, weil in diesem die Grundfertigkeiten erlernt werden. Pregler gab den Rat: „Macht’s mit, achtet’s auf das, was euch die Lehrkräfte sagen, denn die Betriebe erwarten von euch eine gewisse Ausbildung.“ Wenn irgendwelche Fragen oder Probleme auftauchen, stehe die Kreishandwerkerschaft mit Rat und Tat zur Seite.

Personalreferentin Kerstin Pongratz von der Firma Max Schierer übergab an jeden der 26 Lehrlinge einen Gutschein für die wichtigsten Arbeitsgeräte eines Zimmerers. Nach einem gemeinsamen Foto mit den Verantwortlichen der Handwerkskammer und den Lehrkräften wurden die Lehrlinge in die Pause entlassen. (fsa)

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