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Region Cham
Freitag, 19. Januar 2018 4

Bilanz

Rekordeinsätze beim Further BRK

Die Bereitschaft leistete mehr als 8100 Stunden Dienst am Nächsten. Tiefe Trauer herrscht um Dr. Claus von Reinhardstoettner.

Für ihre ehrenamtlichen Einsätze über viele Jahre hinweg oder für besondere Unterstützung wurden eine Reihe von Mitgliedern geehrt.Foto: fsa

Furth im Wald.Obwohl die Einsatzstunden des BRK-Kreisverbandes Furth im Wald im Jahr 2016 mit 3 777 Stunden auf Rekordhöhe lagen, konnten sie im vergangenen Jahr erneut getoppt werden. 8 120 Stunden lautete die beeindruckende Zahl, die Bereitschaftsleiter Fritz Korherr bei der Abschlussfeier im FC-Sportheim vermeldete. Der Jahresrück- und Ausblick sowie die Ehrung langjähriger und verdienter Mitglieder standen im Mittelpunkt der Jahresabschlussfeier.

Das Jahr 2017 bezeichnete der Bereitschaftsleiter als das Jahr der Erneuerung. Die neue Wache an der Eschlkamer Straße wurde im Juli bezogen. Zudem wurde eine neue Einsatzkleidung angeschafft und eine neue Führung im Kreisverband gewählt.

Willkommensgruß den „Neuen“

Begrüßt wurden auch die Neuzugänge. Es sind dies: Sabrina Glaser, Michael Breu, Lena Aschenbrenner, Raphael Malczewski, Stefan Seidl, Jahn Voitech und Philipp Decker. Der aktuelle Mitgliederstand beträgt 49.

Architekt Markus Weber übergab im Juli den Schlüssel für das neue Rettungszentrum an den BRK-Präsidenten Theo Zellner.Foto: wb

Über die Aktivitäten im Jahr berichtete Fritz Korherr in chronologischer Reihenfolge. Dabei erinnerte er auch an die Wahl der Kreisbereitschaftsleitung in Cham. Als neue Führung wurden Norbert Winkler, Tobias Muhr und Markus Hausladen gewählt. Bei vielen Veranstaltungen waren die Helfer im SAN-Dienst im Einsatz. Mitte des Jahres herrschte tiefe Trauer in der Bereitschaft. Sie musste nach dem überraschenden Tod von Dr. Claus von Reinhardstoettner Abschied nehmen. „Er war ein großer Helfer und Unterstützer“, konstatierte Fritz Korherr.

An zwei Wochenenden erfolgte der absolute Höhepunkt des Jahres, der Umzug in die neue Wache. Am 17. Juli um 17 Uhr erfolgte der erste Dienstbeginn in der neuen Wache. Um den umfangreichen Sanitätsdienst beim Drachenstich leisten zu können, je Festspiel waren sechs Einsatzkräfte und ein Fahrzeug nötig, war die Bereitschaft wieder auf Fremdunterstützung angewiesen, um die 86 Schichten besetzen zu können. Unterstützung erfuhr man von den Bereitschaften aus Arrach, Cham, Lam, Bad Kötzting, Waldmünchen, Roding und Falkenstein. Insgesamt wurden laut Korherr 315 Stunden Sanitätsdienst abgeleistet. Gefordert war die Bereitschaft auch beim Festzug; fast 100 Stunden waren die Helfer im Einsatz.

Ehrungen bei der BRK-Bereitschaft Furth

  • Langjährige Helfer

    Die Auszeichnungsspange erhielten Franz Meidinger (fünf Dienstjahre ), Florian Neppl (20 Dienstjahre), Andrea Macht (25 Dienstjahre), Silke Huber (30 Dienstjahre) und Franz Kaufmann (35 Dienstjahre).

  • Besondere Ehrung

    Eine Ehrung für besondere Unterstützung erfuhren die Bereichsvorsitzende Dr. Christine von Reinhardstoettner, Florian Neppl, Daniel Schreiner, Doris Fischer, Hannelore Mathes und Timo Vogl. (fsa)

Der Schichtbetrieb erfolgte mit sechs Helfern und einem Arzt. Als weitere Ärzte standen Matthias Jakob, Hans-Jürgen Hackl, H. Enderlein und Christina von Reinhardstoettner zur Verfügung, bei denen sich Fritz Korherr ebenfalls bedankte. Für diese Einsätze wurden 275 Stunden benötigt. Insgesamt waren die Rotkreuzler beim Drachenstich 702,5 Stunden im Einsatz. Ende September erfolgte die Entrümpelung der alten Wache und im Oktober wurde Helmut Hörmann zu Grabe getragen. An Ausbildungen wurden durchgeführt: Bernhard Siegl zum Verpflegungshelfer; zu Gruppenführer Betreuungsdienst Bernhard Siegl, Walter Freimuth, Anita Freimuth-Zangl. Grundlehrgang SAN: Tobias Jakob. Zum Rettungshelfer: Josef Späth, Isabella Breu, Sebastian Lohberger, Mathias Bauer, Lukas Treml und Fabian Irlbeck. Zur Zeit befinden sich vier Teilnehmer beim neuen RDH-Lehrgang.

Beeindruckende Leistungsbilanz

Die Stundenstatistik hat folgendes Aussehen: Bereitschaft 5734,50 Stunden. Blutspende Furth im Wald 294 Stunden und Neukirchen 234 Stunden. Rettungsdienst Ehrenamt: 1 764 Stunden. Unterstützungsgruppe Rettungsdienst: 94 Stunden. Das ergab eine Gesamtstundenzahl von 8120,50 Stunden.

Bereitschaftsleiter Fritz Korherr bedankte sich abschließend bei allen, die im Zeichen der Menschlichkeit und Nächstenliebe einen Beitrag geleistet haben. Beim Ausblick auf das Jahr 2018 listete Fritz Korherr unter anderem folgende Anforderungen auf: Erstellung eines Organigramms und des Alarmplans, Gliederung der Fachrichtung Further Bereitschaft, Lager-Optimierung; Aus- und Fortbildung der Mitglieder bei bestimmten Lehrgängen im Landkreis Cham und Erstellung eines Sicherheitskonzepts beim Drachenstich. Es wurde auch bekanntgegeben, dass die Blutspendetermine künftig im neuen Rettungszentrum durchgeführt werden. Hierfür würde sich Fritz Korherr über einige notwendige Helfer freuen.

Ein Netzwerk der Hilfe

Die Bereichsvorsitzende Dr. Christina von Reinhardstoettner, freute sich in ihrem Grußwort über den guten Besuch der Veranstaltung. Den Zuwachs an Jugendlichen begründete sie damit, dass im BRK vieles richtig gemacht werde. Ausschlaggebend und ein Magnet dafür werde das neue Rettungszentrum sein. Für die Leistung sprach sie den Mitgliedern der Bereitschaft ein herzliches Dankeschön aus. Ohne dem ehrenamtlichen Einsatz wäre vieles nicht möglich gewesen.

Kreisgeschäftsführer Manfred Aschenbrenner überbrachte die Grüße des Kreisvorsitzenden Theo Zellner und seinem Team.

Im Jahr 2017 war der Umzug in das neue Rettungszentrum der absolute Höhepunkt. Das neue Rettungszentrum war ein lang ersehnter Wunsch der Further. Das Zeitfenster habe sich aufgetan und die Beschlüsse Jahre zuvor waren sehr wichtig.

Das Zentrum lebe vom haupt- und ehrenamtlichen Engagement und vom Netzwerk. Die vielen geleisteten Stunden zeigen nicht auf, wie viele Leute den Piepser rund um die Uhr getragen haben. Eine tolle Geschichte, für die sich Manfred Aschenbrenner bei allen Beteiligten, insbesondere bei der Bereitschaftsleitung mit Fritz Korherr und Daniel Schreiner, bedankte .

Kreisbereitschaftsleiter Norbert Winkler lobte die Arbeit der 49 aktiven Mitglieder. Nun kommen weitere zehn Neue hinzu. Wer die Bilanz verfolgte, konnte feststellen, dass kaum ein Wochenende frei von Einsätzen war. (fsa)

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