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Region Cham
Sonntag, 17. Dezember 2017 9

Tradition

Richtig griabig war’s beim Wirtssepp

Bürgermeister Franz Reichold beschirmte Volksmusik-Nachmittag Zehn Musikgruppen, Sänger und ein Witze-Erzähler traten auf.
Von Jakob Moro

  • Die Chamer Sängerinnen wurden musikalisch begleitet von Tanja Pfeilschifter Fotos: Moro
  • Andy Lößl (l.) erzählte stubenreine Witze, Bepp Deiminger (re.) führte durchs Programm des Nachmittags.
  • Familienmusik Gruber mit Gitarre, Zither, Hackbrett und Querflöte
  • Die Rodinger Stadtfinken kamen mit Lukas Leutner an der Gitarre mit „Wir san vom Woid dahoum“.

Roding.Das Gasthaus Hecht in Mitterdorf war wieder bis auf den letzten Platz voll, als am vergangenen Sonntag Bepp Deiminger die vielen Musikgruppen, Bürgermeister Franz Reichold, Stadträte und Ehrenmitglied Philipp Meier zum volkstümlichen Singen und Musizieren des Oberpfälzer Volksliedkreises e.V. Cham willkommen hieß.

Gesungen und musiziert wurde nach zünftiger bayerischer Art, so wie in den vielen Vorjahren. Bekannte und neue Melodien und Lieder unserer Heimat erklangen durch die offenen Türen und Fenster des Gasthauses Hecht bis weit nach Mitterdorf hinein.

Bürgermeister und stellvertretender Landrat Franz Reichold beschirmte die Traditionsveranstaltung. Seine Frau Roswitha begleitete ihn. Als Andenken an die schönen Stunden mit volkstümlicher Musik überreichte Bepp Deiminger an Roswitha Reichold einen Schirm. Deiminger: „Es ist uns eine Ehre, Sie als Schirmherren zu haben.“ Bürgermeister Franz Reichold dankte Bepp Deiminger für sein Engagement für die Volksmusik und sagte unter anderem: „Diese herbstliche Volksmusik-Veranstaltung gehört mittlerweile zur Tradition in Roding. Volksmusik ist ein Kulturgut, das im Ländlichen verankert ist. Volksmusik im Herbst hatte früher in der herbstlichen Zeit keine Tradition. Im Herbst musste gearbeitet und für den kommenden Winter vorgesorgt werden. Ich freu mich auf die Musikstücke, die uns gelegentlich auch nachdenklich machen.“ Bepp Deiminger stellte die Musikanten und Sänger vor und führte routiniert durch den Nachmittag. Mit einem Begrüßungsmarsch, einer Polka und einem böhmischen Zwiefachen eröffneten die Heibodn-Musikanten den Nachmittag, bevor das Teublitzer Trio mit dem „Mitterdorfer Stier“, „O mei, omei“, „Ich wollt einmal und konnte nicht“ und „Wo kimmt den bloß mei Wamperl“ fortsetzten.

Mit „s’Katzerl“, „Zwoa Bleamarl“ „Warum bist du gekommen“ und „Unser boarischer Walder“ kam das „Duo Zwoa Sama“. Die Chamer-Sängerinnen sangen „Wisst’s wou mei Hoamat is“,„D’a Huaba Vada“, „Heit hot’s vom Lindnbam“ und „Holzhauer im Boarischen Woid“.

Die Familienmusik Gruber mit Hans an der Gitarre und Zither, Heidelinde & Johanna Hackbrett und Enkeln Querflöte spielten volkstümliche Melodien „Dreistoana“ , „Rieder-Luis Polka“, „Schnaittenbach Polker und die „Amboß-Polka“.

Mit Johannes Weindl aus Kollnburg kam ein Nachwuchstalent der bayerischen Volksmusik. Er ist ein leidenschaftlicher Musiker, moderiert eigene Veranstaltungen und hat den Preis „Sommerhit“ bei der ARD gewonnen. Er spielte und sang „Bayerland, mein Heimatland“, „Des schönste Bleamerl“, „A` kloana Lausbua“ und „Ruck ma zam“.

Das Trio T & P & K mit Tanja an der Steirischen & Pepp am Akkordeon & Karl (Gitarre) kam mit den „Chamer Landler“, „Ich und der Mond“, einem „Walzer aus Niederbayern“ und „Ochsn treib i ned aus“.

Zwischen den Musik- und Liedstücken sorgte Andy Lößl, ein Urwaidler und bekannter als Witze-Erzähler.

Johannes Weindl“, ein Nachwuchstalent der Volksmusik. Weindl hat den Preis „Sommerhit“ bei der ARD-Sendung „Immer wieder Sonntag“ bei Stefan Mross gewonnen

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