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Sonntag, 24. September 2017 19° 1

Freizeit

Roding ist ein Spielplatz-Eldorado

41 Spielplätze sind auf das Stadtgebiet verteilt. Auf einer Tour haben wir die schönsten davon besucht.
Von Bastian Schreiner

Kletterfisch, Spielturm, Trampoline, Balancierparcours: Am Esper dürfen sich die Kinder auf eine ganze Reihe von Spielgeräten freuen. Fotos: Schreiner

Roding.Morsche Bretter, jede Menge Müll und kaputte Spielgeräte: Solche Kinderspielplätze kennt jeder. Städte werben damit, besonders kinder- und familienfreundlich zu sein, wollen aber bei der Pflege und Sanierung von Spielplätzen keinen Euro zu viel ausgeben. In Roding setzen die Verantwortlichen auf eine schrittweise Erneuerung der Geräte. „Wir halten unsere Spielplätze stets auf dem neusten Stand“, betont Bürgermeister Franz Reichold. Zudem werden in Baugebieten neue Spielflächen angelegt.

Kalsing – beim Dorftreff: Der Kinderspielplatz mit Reifenschwinger, Karussell, Rutschturm und Klettergerüst ist im Zuge der Dorferneuerung im Jahr 2003 entstanden. Der Reifenschwinger sei beliebt und mache viel Spaß, sagt Sabine Weixel. Fotos: Schreiner

Stellvertretende Stadtbaumeisterin Sabine Weixel kümmert sich federführend um die Gestaltung der 41 Spielplätze im Stadtgebiet. „Wir versuchen, immer wieder neue Geräte anzuschaffen und dadurch für Abwechslung zu sorgen“, lässt Weixel bei einer Tour wissen. In Kalsing sei der Platz im Rahmen der Dorferneuerung errichtet worden, am Esper erwartet die Kinder seit dem Abschluss des Hochwasserschutzprojekts ein großes Spieleband, das von Pflanzbeeten und Rankgerüsten eingerahmt ist. Neben Spielturm, Kletterfisch, Trampolinen und Wickellinsen steht auch ein Wasserspiel mit Drehelementen zur Verfügung. Das Spieleband, das vor allem an Wochenenden sowie bei schönem Wetter stark frequentiert ist, erhalte demnächst noch ein Sonnensegel. Dieses werde über dem Sandkasten aufgebaut, so Weixel.

Das Thema Burg dominiert den Spielplatz im Wetterfelder Baugebiet. Fotos: Schreiner

Seit vier Jahren teilt sie den Spielflächen Themen zu. In Unterlintach ist der Spielplatz zum Beispiel mit dem Thema Wasser überschrieben. Passend dazu hat das Klettergerüst die Form eines Schiffes, zudem wurde Schilf angepflanzt. In der Geschwister-Scholl-Straße in Wetterfeld erahnt man das Thema schon von weitem: Burg. „Das haben wir analog zur Wetterfelder Wasserburg gewählt“, sagt Weixel. Neben Tampenschaukel und Kriechtunnel steht eine Kletterkombination, die einer Burganlage gleicht, zur Verfügung. Eingerahmt ist die Grünfläche mit Obstbäumen und einer Buchenhecke – inklusive Zinnen. Das Thema des neugestalteten Spielplatzes in der Heilbrünnlstraße in Mitterdorf lautet Baumhaus. Zusätzlich zu den beiden Holzbauten gibt es dort auch eine Balancier-Strecke, Wippschafe sowie Federwipp-Teller.

Unterlintach – Ortsmitte: Ein „sinkendes Piratenschiff“ wartet auf die Kinder im Ortsteil Unterlintach. Zudem gibt es ein Robben-Wipptier, eine Doppelschaukel und eine Sitzbank für Eltern. In der Weidenschnecke können sich die Kinder verstecken. Fotos: Schreiner

Eine Besonderheit weist der Spielplatz in der Schillerstraße in Roding auf: Neben diversen Geräten steht dort auch ein mit Kunstgrün ausgelegter Fußballkäfig. „Kaum ist der Winter vorbei, fragen die Kinder schon, wann der Käfig wieder aufgesperrt wird“, berichtet Weixel.

Neubäu am See – beim Seepark: Eine Stehwippe, eine Doppelschaukel, eine Vogelnestschaukel, eine Rutsche, ein Stehkarussell, ein Klettergerüst und ein Sandkasten mit Bachlauf sowie Sitzgelegenheiten stehen in der Nähe des Neubäuer Sees zur Verfügung. Fotos: Schreiner

Die Nutzung der Spielplätze ist generell für Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren ausgelegt, Hunde sind verboten. Einmal im Jahr steht eine Hauptprüfung an, eine Sichtkontrolle muss hingegen jede Woche durchgeführt werden. Auch das Feedback der Bürger ist der Stadt wichtig. „Eltern kommen auf uns zu und bringen Wünsche vor oder melden kaputte Spielgeräte“, erzählt sie.

Mitterdorf– Heilbrünnlstraße: Das Thema dieses Spielplatzes heißt „Baumhaus“. Dazu dienen alte Baumstämme als Grundlage. Ferner gibt es eine Balancier-Strecke, eine Rutsche, eine Doppelschaukel, Wipp-Schafe und drei Federwipp-Teller. Fotos: Schreiner

„Die Spielplätze sind wichtig“, sagt der Bürgermeister. Denn abseits von Handy und Computer sollen sich die Mädchen und Buben auch draußen in der Natur beschäftigen und austoben. Deshalb ist die nächste Spielwiese schon in Planung: „Wenn alles klappt, können wir den Spielplatz am Steinbugl in Mitterdorf im Frühjahr 2018 eröffnen“, informiert Sabine Weixel.

Eine Liste aller Spielplätze im Stadtgebiet finden Sie im Internet auf der Stadt-Homepage unter www.roding.de

Lesen Sie hier: Besondere Spielplätze in Bad Kötzting

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