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Region Cham
Sonntag, 19. November 2017 5

Cham

Schnelle Rettung im Ernstfall

Im Chamer Jobcenter hängt jetzt ein Defibrillator – zur Notfall-Hilfe für Kunden und Mitarbeiter.

Ein Defibrillator hängt jetzt im Eingangsbereich des Chamer Jobcenters, um im Notfall für Kunden und Mitarbeiter schnelle Hilfe leisten zu können. Foto: Jobcenter

Cham.Die insgesamt 49 Mitarbeiter des Jobcenters im Landkreis Cham sind in vier verschiedenen Liegenschaften an zwei verschiedenen Standorten untergebracht: Die meisten von ihnen, nämlich 26, haben ihren Arbeitsplatz im Jobcentergebäude in der Chamer Arbeitsamtstraße 8, 19 sitzen im Chamer Landratsamt, einer in der Agentur für Arbeit in Cham und drei in Bad Kötzting.

Am Standort Cham konzentriert sich der gesamte Kundenverkehr auf das Jobcentergebäude in der Arbeitsamtstraße 8. Ob Antragstellung, Fragen zu Geldleistungen, Vermittlergespräche, Kontakte mit dem Außendienst, Anhörungen zu Ordnungswidrigkeiten und Leistungskürzungen, Vereinbarung und Abwicklung von Ratenzahlungen, Einlegen von Widersprüchen, Vorbringen von Beschwerden oder sonstige Gespräche mit der Geschäftsführung, das Jobcentergebäude ist für alle derzeit 2500 Leistungsbezieher die vorgesehene Anlaufstelle.

Hinzu kommen Vertreter von Behörden, Kammern und Bildungsträgern oder auch Arbeitgeber, mit denen Gespräche über die Integration von Langzeitarbeitslosen zu führen sind.

Zusammen mit den Mitarbeitern halten sich zu Spitzenzeiten gut und gerne 60 bis 70 Personen gleichzeitig im Gebäude auf, wobei über den Tag verteilt etwa 100 bis 120 Personen im Haus sein können, erklärt Jobcenter-Geschäftsführer Josef Beer. Diese hohe Frequenz und nicht zuletzt auch schon der eine oder andere notärztliche Zwischenfall seien für die Geschäftsführung Anlass gewesen, einen Defibrillator anzuschaffen und im Wartebereich vor den Kundenbüros aufzuhängen.

Um im Notfall wirklich keine Zeit zu verlieren, habe man sich auf Empfehlung des Rettungsdienstes bei der Anschaffung für ein Modell entschieden, das mit den in den Rettungsfahrzeugen verwendeten Geräten und Einrichtungen kompatibel ist, so Beer.

Um bei Bedarf schnell, wirkungsvoll und ohne Angst, etwas falsch zu machen, helfen zu können, haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim Bayerischen Roten Kreuz einen Erste-Hilfe-Kurs absolviert, in dem sie auch in der richtigen Handhabung des Defibrillators geschult wurden.

Und weil im Notfall die Überlebenschancen für Betroffene enorm steigen, wenn sofort mit der Reanimation begonnen wird, habe man auch den Kolleginnen und Kollegen der auf dem direkten Nachbargrundstück gelegenen Agentur für Arbeit angeboten, den Defibrillator jederzeit zu Hilfe holen zu können.

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