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Region Cham
Montag, 20. November 2017 10

Kirche

Über den Tellerrand hinausschauen

Am Sonntag der Weltmission trifft sich die Pfarrei St. Stephan in Waldmünchen zum Kartoffelsuppenessen.

Stadtpfarrer Wolfgang Häupl kauft fair gehandelte Waren. Foto: wir

Waldmünchen. Am Sonntag der Weltmission ergeht in der Pfarrei St. Stephan Waldmünchen traditionell der Aufruf an alle Pfarrangehörigen mit ihren Familien zum „Kartoffelsuppenessen“, das vom Pfarrgemeinderat und dem Unterausschuss „ Mission, Entwicklung, Frieden“ organisiert wird. Hintergrund ist die Tatsache, dass jeder sich an diesem Tag auf eine einfache Mittagsmahlzeit beschränkt und sich bewusst macht, dass viele Menschen auf der Welt um das tägliche Überleben kämpfen müssen. Schon beim Gottesdienst, den die Firmlinge des kommenden Jahres mit Kyrierufen und Fürbitten mitgestalteten, hatte Stadtpfarrer Wolfgang Häupl auf Burkina Faso, das heuer im Mittelpunkt des Weltmissionssonntags steht, hingewiesen. Burkina Faso in Westafrika, der Name bedeutet „Land der aufrechten Menschen“, ist eines der ärmsten Länder der Welt. Die Besucher des Kartoffelsuppenessens sollten sozusagen über ihren eigenen Tellerrand hinausschauen und sich mit den Problemen unzähliger armer Menschen solidarisieren, wie es Stadtpfarrer Häupl im Gottesdienst auch formulierte. Und viele ließen sich nicht zweimal bitten, sondern fanden den Weg ins Gaubaldhaus, wo die Kartoffelsuppe schon auf sie wartete. Thomas Wabrowetz vom Arbeitskreis hob hervor, dass die Suppe zwar kostenlos an alle ausgegeben wird, aber eine angemessene Spende für das Hilfswerk „Missio“ erbeten wird. Mitglieder der KLJB hatten im Gaubaldhaus auch einen Tisch mit fair gehandelten Waren aufgebaut, der Verkaufserlös kommt ebenso „Missio“ zugute wie der Erlös aus Kaffee und Kuchen, den die Jugend organisiert hat. Stadtpfarrer Wolfgang Häupl sprach mit den Besuchern das Tischgebet und dann ließen die Besucher sich die schmackhafte Kartoffelsuppe mit würzigem Bauernbrot schmecken. Wabrowetz sagte ein herzliches Dankeschön allen Spendern und Helfern, die Kartoffeln kamen von der Familie Raschka, den Speck spendierte der „Weber Max“, das Gemüse zur Suppe stammte von Maria Simon und das Brot sponserte die Bäckerei Kraus. Zubereitet wurde die Suppe vom Team der Jugendbildungsstätte Waldmünchen und serviert wurde das Ganze vom Gaubaldhausteam um Anna Gruber und den Mitgliedern des Missionsausschusses. Die Missio-Aktion, der auch ein Teilerlös aus dem Waldmünchner Kartoffelsuppenessen zufliessen wird, stellt die Frauenrechte in den Mittelpunkt. Ein Teilerlös kommt Projekten der mit Waldmünchen verbundenen Missionare zugute. (wir)

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