mz_logo

Region Cham
Montag, 19. Februar 2018 3

Fasching

Viel „Pariser Kunst“ beim Feuerwehrball

Die Schwarzenberger boten bei ihrem Tanzabend in Schwarz-Weiß eine Fülle von Attraktionen.

  • Monsieur Jean-Jaques malte nicht mit Farben, sondern mit Menschen; das Portrait der Eschlkamer Festmutter Margit Lemberger bezeichnete er mit „Überspanntes Frauenzimmer“.Fotos: kbi
  • Diese Honoratioren eröffneten den Ball der FFW Schwarzenberg.Foto: kbi

Schwarzenberg.Mit ihrem Schwarz-Weiß-Ball setzte die FFW Schwarzenberg am Samstag den Fasching 2018 in der Gemeinde Eschlkam fort. Der Ballsaal war bestens gefüllt, als Vorsitzender Anton Reimer jun. mit Mundartreimen alle Ballgäste willkommen hieß. Besonders begrüßte er Ehrenschirmherrn Dr. Wolfhard Sommer, Schirmherrn Josef Späth, Festmutter Brigitte Pongratz, Festbraut Karolina Fuidl sowie die Festhonoratioren vom 125-jährigen Gründungsfest. Ein Willkommen seitens der Veranstalter galt vor allem dem diesjährigen Schirmherrn beim 140-jährigen Gründungsfest mit Fahrzeugweihe, Erwin Mühlbauer, und seiner Gattin Martina. Vorsitzender Reimer freute sich, den Patenverein FFW Eschlkam sowie die Wehren Stachesried, Großaign, Kleinaign und Daberger begrüßen zu dürfen.

Auftakt durch Honoratioren

Die Eröffnung des Tanzvergnügens war heuer zwei Paaren vorbehalten. Schirmherr Erwin Mühlbauer bat Festmutter Brigitte Pongratz auf das Parkett und übereichte ihr ein Blumenarrangement. 2. Vorsitzender Christian Neumaier übergab an Festbraut Karolina Fuidl einen Blumenstrauß. Dann eröffneten die Paare zur schmissigen Musik der „Bayerwald-Sterne“ den Vereinsball 2018. Die „Bayerwald-Sterne“ in Vollbesetzung, machten ihrem guten Ruf wieder alle Ehre, spielten unermüdlich auf und sorgten mit guter Titelwahl stets für eine volle Tanzfläche.

Mit Spannung erwartet wurden die Einlagen, welche die Schwarzenberger Feuerwehr üblicherweise für ihren Ball vorbereitet. Der französische Maler Monsieur Jean-Jaques (Martin Münch) stellte sich mit seiner charmanten Assistentin Mon Cherie (Verena) vor. Er sei extra aus Paris nach Eschlkam gekommen, berichtete er, wo es bereits viele Kunstwerke bedeutender Künstler gebe. Er male aber nicht mit Farben, sondern er mache zehn Kunstwerke mit Menschen, so Monsieur Jean-Jaaques.

Die beiden weiteren Assistentinnen Irene und Martina mussten dem Künstler zuerst sechs Männer besorgen, die mit Stühlen über den Kopf einige Runden drehen durften. Dieses Kunstwerk nannte der Maler dann „Geregelter Stuhlgang“. Dann wurde die Festmutter des Patenvereins der Eschlkamer Feuerwehr, Margit Lemberger, einbezogen. Sie musste sich auf einen Stuhl setzen, zwei Männer mussten über sie eine Decke halten – so entstand das Porträt „Überspanntes Frauenzimmer.“ Vier Feuerwehranwärter, hintereinander sitzend, von den Assistentinnen mit einer Strohhalmleitung (aus der sie eine „Goasmaß“ saugten) verbunden, wurden zur „Zugleitung“.

Maria Schamberger, auf einen Stuhl gestellt, wurde als „Eine lange Dürre“ betitelt. Eine Frau auf einem Stuhl, per Leine mit einem Mann verbunden, sah man beim „Drachen steigen lassen“. Und als schließlich alle im Saal aufgefordert wurden, sich zu erheben, war dies „Der Volksaufstand“.

Ehrentänze der Verein

Mit Ehrentänzen für die Vereinsabordnungen wurde der Abend fortgesetzt, Zu später Stunde stärkten sich die Wehrmänner mit Weißwürsten, die Postwirtin Maria im dampfenden Kessel anbot. Das Tanzvergnügen setzte sich bis in die frühen Morgenstunden fort. Einmal mehr bewahrheitete sich, dass die „Schwarzenberger Nächte“ immer lang sind. (kbi)

Die Kommentarfunktion steht exklusiv unseren Abonnenten zur Verfügung. Als Abonnent melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich. Alle anderen Nutzer finden preiswerte Angebote in unserem Aboshop.

Anmelden Registrieren Zum Abo-Shop

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht