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Region Cham
Dienstag, 16. Januar 2018 6

Tradition

Wie die Tiere das Jesuskind wärmten

In den Räumen der Volksschule führten Tiefenbacher Musikschüler wieder das Krippenspiel der Landkreismusikschule auf.

Alle Tiere aus dem Wald, Fuchs genauso wie Reh, Hase oder Eule, helfen der Maus Felicitas. Foto: wtm

Tiefenbach.Seit knapp 20 Jahren wird in Tiefenbach in den Räumen der Volksschule das Krippenspiel der Landkreismusikschule dargeboten. Organisiert von Richard Waldmann, wird es von den Kindern der Früherziehung und Musikschülern gespielt und gesungen. In diesem Jahr wurde das Stück „Was macht die Maus im Krippenstroh?“ erstmalig aufgeführt.

Zu Beginn begrüßte der Leiter der Musikschule, Paul Windschüttl, die Gäste, allen voran die Bürgermeister Prögler und Heumann der beteiligten Gemeinden Tiefenbach und Treffelstein, die die Musikschule mit finanzieren. Auch alle Gemeinderäte und Lehrer der Grundschule mit Rektorin Bernadette Unverzart wurden willkommen geheißen.

Zur Einstimmung spielten einzelne Musikschüler eine weihnachtliche Weise auf ihren Instrumenten vor, bevor das eigentliche Krippenspiel begann. Dieses etwas andere Stück beginnt gleich mit Maria und Josef, die auf der Suche nach einer Herberge in einem Stall landen. Dort ist zwar etwas Stroh, aber ansonsten ist es windig und kalt. Maria friert und hat Angst um ihr Baby, da sie nichts Warmes hat.

Plötzlich hört sie ein Stimmchen und sieht eine kleine Maus, Felicitas. Diese erzählt ihr, dass alle Mäuse die Wolle der Schafe sammeln, die diese in Dornenbüschen und Zäunen verlieren. Felicitas bietet an, alle Mäuse zusammenzuholen und diese zu bitten, dem neu geborenen Kind die Wolle zu schenken, damit es das Baby schön warm hat. Aber wie soll die kleine Maus so schnell alle Mäuse finden? Felicitas hat eine Idee und geht zu den Eulen, um sie zu Hilfe zu bitten – das Mäuschen hat keine Angst, da es sich sicher ist, dass in dieser Nacht kein Tier dem anderen Leid zufügt.

Die Eulen sind sofort bereit, zu helfen und fliegen mit Felicitas auf dem Rücken über den Wald zu der Familie des Mäuschens. Als sie ankommen, erklärt Felicitas ihr Anliegen und das Besondere dieser Nacht, alle wünschen sich aufrichtig „Der Friede sei mit dir“. Mit dem Lied „Zieht mit uns zum Kind im Stall“ machten sie sich sofort auf durch den dunklen Wald.

Alle Tiere, denen sie im Wald begegneten, ob Fuchs, Reh oder Hase, wünschten sie Frieden und forderten sie auf mitzukommen. Inzwischen fallen Schneefocken auf die Erde und künden mit dem Lied „Wisst ihr’s schon Jesus, Gottes Sohn“ die Geburt Jesu an. Am Ende kommen alle bei Maria und Josef im Stall an, und alle Tiere gemeinsam schenken dem Kind die Wolle zum Wärmen.

Mit dem Lied „Friede soll nun sein statt Streit“ wurde das schöne Stück beendet. Am Ende stellten sich alle Akteure nochmals auf der Bühne auf und trugen das Lied „Was macht die Maus im Krippenstroh?“ vor. (wtm)

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