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Region Cham
Samstag, 20. Januar 2018 10

Kommune

Zwei neue Träger der Bürgermedaille

Hildegard Dachs und Helmut Schnabl wurden mit der höchsten Auszeichnung der Gemeinde geehrt.

Helmut Schnabl (2.vl.) und Hildegard Dachs (2.v.r.) sind nun Träger der Bürgermedaille. Foto: kha

Hohenwarth.Am Mittwochabend fand die letzte Gemeinderatssitzung des Jahres statt. Bürgermeister Xaver Gmach begrüßte besonders Hilde Dachs und Helmut Schnabl mit Frau Antonie, die an diesem Abend mit der Bürgermedaille ausgezeichnet wurden. In seiner Laudatio würdigte Gmach die ersten Mitbürger, die mit der Bürgermedaille der Gemeinde ausgezeichnet wurden.

Hildegard Anneliese Dachs wurde am 27. Januar 1937 in München geboren. Nach der Schule erlernte sie bei den Englischen Fräulein das Schneiderhandwerk und besuchte die Modemeisterschule für Film und Theater. Am 10.März 1959 heiratete sie Edi Dachs aus Simmereinöde in München. Sie ist stolz auf ihre zwei Söhne, fünf Enkel und drei Urenkel. 1999 zog sie mit ihrem Mann nach Hohenwarth und engagiert sich seither für die Senioren.

Aktiv für die Senioren

Sie organisiert in vorbildlicher Weise Ausflüge, Veranstaltungen, Vorträge und ist jederzeit für die Sorgen und Nöte der Senioren ein aufmerksamer Ansprechpartner. Für diese besonderen Verdienste um das Gemeinwohl der Gemeinde Hohenwarth wurde ihr nun die Bürgermedaille überreicht. Hilde Dachs dankte allen und bestätigte, dass sie die Aufgabe um die Senioren sehr gern mache, weil ihr alle sehr ans Herz gewachsen sind. „ Außerdem bleibt man jung wenn man eine Aufgabe hat“, so die rüstige Rentnerin.

Als nächster wurde Helmut Schnabl ausgezeichnet. Er wurde am 15. Januar 1940 in Saaz im nördlichen Böhmen geboren. Nach dem Englisch- und Geschichtsstudium in Erlangen kam er 1966 als Assessor nach Cham ins Fraunhofer Gymnasium, 1971 nach Kötzting. Dort blieb er bis zu seiner Pensionierung. 1968 heiratete er Antonie Vogl aus Hohenwarth, 1969 kam Tochter Karin zur Welt. Mittlerweile ist er auch stolzer Opa. Anfang 1980 begann er mit der Heimatforschung über Hohenwarth. Er verfasste zwei Bücher über die Gemeinde, seine Kirche und die alte Kirche. Auch der Kirchenführer und das Heft der Weizg’schichten stammen aus seiner Feder. In den gelben Bänden des Landkreises hat er bereits acht Beiträge mit insgesamt 329 Seiten abgeliefert. Auch Grafenwiesen, Reitenstein, Blaibach und Miltach umfassen seine Nachforschungen. Momentan arbeitet er mit Fotograf Bernhard Zwick an einer bebilderten Geschichte über Hohenwarth.

Hiervon profitiert die ganze Region, auch übers Internet. Seit 2012 leitet er als Vorsitzender den Wald-Verein Hohenwarth. Auch als Protokollführer war er von 1978 bis 1986 in der Kirchenverwaltung tätig. Für dieses Engagement, seine besonderen Verdienste und das Gemeinwohl der Gemeinde überreichte ihm Xaver Gmach die Bürgermedaille. Helmut Schnabl dankte allen für diese Ehre. „ Ich lebe gern in Hohenwarth, und deshalb habe ich immer vorrangig über meine Heimat geforscht. Leider werden die Fahrten zu den Archiven immer beschwerlicher. Aber vielleicht wird es bald ein neues Buch und einen neuen Kirchenführer geben. Ich bin dran,“ so der Geehrte.

Als nächster Punkt der Tagesordnung wurden die Bauanträge besprochen. Eine Einliegerwohnung bei der bestehenden Garage in der Konradstarße wurde einstimmig befürwortet. Eine Befreiungen von der Überschreitung der Baugrenze im Süden sowie der Firstrichtung sind erforderlich.

Wird die Sicht beeinträchtigt

Beim Neubau eines Holzlagers mit Geräteschuppen von 4,5o mal zehn Meter in der Bahnhofstraße kam die Frage auf, ob eine Sichtbeeinträchtigung zur Hauptstraße bestehen könnte. Der Bürgermeister sagte, dass bisher keine Beschwerden bekannt seien, der Antrag wurde genehmigt. Beim Antrag auf einen Anbau an eine Sportanlage als Wohnhaus gab es keine Bedenken, die Erschließungsleitungen sind gesichert. Auch wird es eine Nutzungsänderung im Bebauungsplan für das Gewerbegebiet geben. Der Bau kann erst beginnen, wenn die Lager- und Unterstellhalle fertiggestellt ist.

Die Änderung auf Erweiterung der Wasserabgabesatzung Oberzettling-Süd des Geltungsbereiches und die Flur NR. 375 – 379 – 382 – 382/1 – 374 – und 341/1 Gemarkung Gotzendorf wurde genehmigt. Der Antrag der Familie Markus und Jennifer Aschenbrenner auf Förderung junger Familien wurde, da sie bereits ein Kind haben, erfüllt. Die Eheleute haben ein Wohnhaus in der Waldeslust erworben und werden dafür 800 Euro von der Gemeinde bekommen. (kha)

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