35-Jähriger stirbt nach Unfall
Zwei Autos prallen am Donnerstagabend in Höhe Vogelwiese frontal aufeinander. Der Unfallverursacher hatte die Vorfahrt einer 22-Jährigen missachtet.
Arrach. Zu einem Frontalzusammenstoß kam es am Donnerstagabend auf der Staatsstraße 2138 in Höhe Vogelwiese. Der 35-jährige Fahrer eines Opels hatte von der Lamer Straße auf die Staatsstraße abbiegen wollen und dabei das vorfahrtberechtigte Auto einer 22-Jährigen übersehen, die in Richtung Lam unterwegs war.
Der Mann starb am Freitag aufgrund seiner schweren Unfallverletzungen in der Uniklinik in Regensburg, die junge Frau erlitt einen Schock, konnte das Krankenhaus Cham nach ambulanter Behandlung aber wieder verlassen. An beiden Fahrzeugen entstand nach Angaben der Polizei jeweils Totalschaden im Gesamtwert von rund 12.000 Euro.
Kurz nach 22 Uhr wollte der einheimische Fahrer von Arrach kommend in die Staatsstraße in Richtung Hohenwarth einfahren. Zur gleichen Zeit war eine 22-Jährige mit ihrem Seat in Richtung Lam unterwegs. Allem Anschein nach übersah dies der 35-Jährige. Die jungen Fahrerin konnte ihr Fahrzeug nicht mehr abbremsen, so dass sie frontal in die Fahrerseite prallte. Während sich ihr Fahrzeug um die eigene Achse drehte, wurde der Unfallverursacher auf die gegenüberliegende Fahrbahnseite geschleudert und kam kurz vor einer Böschung zum Stehen. Der Aufprall war so heftig, dass die Fahrerseite fast 50 Zentimeter in das Fahrzeuginnere verschoben wurde.
Aufgrund der ersten Meldung zweier eingeklemmter Personen wurden neben dem Notarzt zwei Rettungswägen, die Schnelleinsatzgruppe aus Bad Kötzting, die Helfer vor Ort aus Arrach sowie die Feuerwehren aus Arrach und Lam wegen ihrer hydraulischen Rettungsgeräte alarmiert. Die Fahrzeuginsassen konnten aber ohne technisches Gerät von Rettungsdienstmitarbeitern und Aktiven der Feuerwehren aus ihren Fahrzeugen befreit werden. Der Unfallverursacher wurde, wie Rettungsdienstleiter Michael Daiminger vor Ort erläuterte, mit dem aus Regensburg angeflogenen Rettungshubschrauber in die dortige Uniklinik verlegt.
An den beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden, teilten die ermittelnden Beamten der Polizeiinspektion Bad Kötzting mit. Der Streckenabschnitt wurde zusätzlich von der Feuerwehr Ansdorf-Simpering während der Rettungsarbeiten komplett gesperrt, währen die Kollegen aus Haibühl den Landeplatz des Hubschraubers auf der Staatsstraße ausleuchteten. Erst gegen 24 Uhr war die Straße wieder frei befahrbar. (kht)





