Cham 29.06.2012, 18:30 Uhr

62 Champions erhalten Abi-Zeugnis

Absolventen nahmen am Freitag bei einer Abschlussfeier Abschied vom Benedikt-Stattler-Gymnasium –respektable Ergebnisse bei der Reifeprüfung.

Die Welt stehe ihnen nun offen, den 62 Abiturienten des BSG, wie Verena Kroiß und Maximilian Wühr betonten. Fotos: Hainzinger-Feigl

Die Welt stehe ihnen nun offen, den 62 Abiturienten des BSG, wie Verena Kroiß und Maximilian Wühr betonten. Fotos: Hainzinger-Feigl

von Evi Paleczek

Bad Kötzting. Mit einer Abschlussfeier in der Aula hat am Freitagnachmittag die Schulzeit für 62 Absolventen des Benedikt-Stattler-Gymnasiums (BSG) Bad Kötzting geendet. Nach lobenden Worten von Schulleiter, Landrat, Bürgermeister sowie den Vertretern von Elternbeirat und Fördervereinigung durften sie ihr Abiturzeugnis in Empfang nehmen.

Schulleiter Günther Roith machte den Begriff „Heimat“ zum Thema und erklärte, es sei für die Lehrer eine permanente Gratwanderung gewesen, die Schule unter anderem mit vielen Projekten als Heimat zu gestalten und dabei auch den Lehrplan zu erfüllen. Diese Gratwanderung habe nun einen erfolgreichen Abschluss gefunden. Die Abiturienten hätten Lebenskompetenzen mit auf den Weg bekommen, gleichzeitig hätten sie die Reifeprüfung mit respektablen Ergebnissen bestanden.

Landrat Franz Löffler sagte in Bezug auf die Fußball-Europameisterschaft, die jungen Leute seien alle Champions, weil sie die Reifeprüfung mit einem Gesamtdurchschnitt bestanden hätten, der über der bayerischen Quote liege. Mit dem Abiturzeugnis stünden nun alle Wege offen. Bürgermeister Wolfgang Ludwig betonte, am BSG würden neben fachlichen Inhalten auch Werte vermittelt. Damit hielten die Absolventen das beste Rüstzeug für Erfolg in Beruf und Privatleben in den Händen.

Armin Hamann vom Elternbeirat sagte, als Vater schätze er am BSG, dass neben der fachlichen auch Wert auf die kulturelle, sportliche und musische Bildung gelegt werde. Er forderte die jungen Leute auf, der Schule und ihrer Heimat verbunden zu bleiben. Markus Ziesche von der Fördervereinigung betonte, nicht nur ihre fachliche, sondern vor allem ihre soziale Kompetenz mache die Absolventen zu gebildeten Menschen.

Die Rede für die Abiturienten hielten Verena Kroiß und Maximilian Wühr. Die Welt stehe ihnen nun offen, sagten sie. Sie hätten nun selbst in der Hand, was sie mit ihrer frisch gewonnenen Freiheit anstellen. Es werde ihnen allerdings auch nicht mehr bei allem das Händchen gehalten. Sie müssten ihre Fehler selbst ausbessern und oft ins kalte Wasser springen. „Wir wünschen uns Abiturienten viel Erfolg, dass unsere Hoffnungen und Wünsche wahr werden.

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