Cham 09.04.2012, 17:17 Uhr

Großeinsatz wegen Drogentodes in Furth

Erstmeldung eines schweren Brandes erwies sich als falsch. 38-jähriger lag tot im Haus.


        Der Brandeinsatz war unnötig, aber die Rettungskräfte fanden im Sagweg einen Toten.

Der Brandeinsatz war unnötig, aber die Rettungskräfte fanden im Sagweg einen Toten.

Furth im Wald. Ein Großaufgebot an Feuerwehren, Polizei und Rettungskräften ist am Ostermontag, gegen 15.30 Uhr, in den Sagweg ausgerückt. In einer ersten Meldung war von einem Brand mit einer getöteten Person und Gasgeruch die Rede gewesen, wie die Feuerwehr vor Ort berichtete.

Dies erwies sich als falsch. Allerdings fanden die Rettungskräfte tatsächlich einen toten 38-Jährigen und der Notarzt bescheinigte keinen natürlichen Tod. Die Kripo Regensburg wurde gerufen. Aus der Einsatzzentrale verlautete später, dass der „Mann aus gesundheitlichen Gründen“ verstorben sei. Ein Fremdverschulden schloss die Kripo jedoch aus. Im Umfeld des Einsatzes war zu erfahren, dass davon ausgegangen werden muss, dass der Tod durch Drogen verursacht wurde.

 

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