Cham 26.04.2012, 10:37 Uhr

Hengst rutscht aus und landet im Graben

Ein Reitunfall endet ohne Verletzung. 30 Einsatzkräfte halfen mit Seilen und schwerem Gerät an der Unglücksstelle.


        Die Einsatzkräfte befreiten den Hengst aus seiner Seitenlage.

Die Einsatzkräfte befreiten den Hengst aus seiner Seitenlage.

Eschlkam. Am späten Mittwochnachmittag stürzte ein Hengst samt Reiterin so unglücklich, dass er sich aus seiner misslichen Lage nicht mehr alleine befreien konnte. Während eines Ausritts wollte eine junge Eschlkamerin mit ihrem Reitpferd auf einem Feldweg zwischen Eschlkam und Kleinaign einen 50 Zentimeter tiefen Wassergraben überqueren. Dabei rutschte das Ross in der weichen Böschung aus, stürzte um und fiel unglücklich mit der Längsseite in den Graben.

Die Beine ragten über den Graben hinaus, so dass ein Aufstehen aus eigener Kraft nicht mehr möglich war. Die Reiterin blieb bei dem Sturz unverletzt. Der hinzugerufene Tierarzt aus Eschlkam verabreichte dem Pferd eine Beruhigungsspritze und ließ die Feuerwehren aus Eschlkam und Kleinaign zur Rettung des Pferdes alarmieren. Mit Schlingen, Seilen und schwerem Gerät kamen rund 30 Einsatzkräfte an die Unglücksstelle. Mehrere Schwerlastschlingen wurden behutsam um den Körper des Pferdes gelegt. Mithilfe eines Frontladers konnte der Hengst an den Schlingen aus seiner Seitenlage befreit und auf den Feldweg gehoben werden. Die Pferdefreunde aus Eschlkam standen dabei helfend und sachkundig zur Seite.

Nach einem ermunternden Klaps auf sein Hinterteil sprang der Hengst auf seine vier Hufe und stand zur Erleichterung aller Beteiligten wieder senkrecht. Das Reitpferd und die Reiterin aus Eschlkam blieben bei diesem Sturz unverletzt, aber ein gehöriger Schrecken steckte ihnen in die Knochen. Nach einer halben Stunde konnten die Feuerwehrmänner die Rettung erfolgreich beenden und das Pferd mit seiner Besitzerin wieder in den Feierabend entlassen.

 

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