Cham 19.08.2012, 17:40 Uhr

Holzscheune brannte nieder

In Haus stand ein landwirtschaftliches Anwesen in Flammen. Die Ursache für das Feuer war vermutlich ein technischer Defekt an einem Ofen.

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In Vollbrand stand die Scheune beim Eintreffen der ersten Feuerwehren.

In Vollbrand stand die Scheune beim Eintreffen der ersten Feuerwehren.

Bad Kötzting. Der Brand eines landwirtschaftlichen Anwesen im Bad Kötztinger Ortsteil Haus beschäftigte in der Samstagnacht die Aktiven von 13 Feuerwehren. Sie konnten verhindern, dass das nahe am Brandobjekt stehende Wohnhaus größeren Schaden davontrug. Gegen 23.25 Uhr beorderte die Integrierte Leitstelle in Regensburg mehrere Feuerwehren in den Bad Kötztinger Ortteil Haus. An der Further Straße stand eine Holzscheune in Vollbrand, als die ersten Einsatzkräfte eintrafen.

In der Anfangsphase versuchten die Feuerwehrmänner insbesondere das Wohnhaus, das nur durch einen kleinen Gangsteig von der Scheune getrennt war, abzuschirmen. Durch den Einsatz mehrerer Strahlrohre sowie dem Wenderohr am Korb der Drehleiter gelang dies , so dass nur der Dachüberschuss von den Flammen betroffen wurde. Um das notwendige Löschwasser an der Einsatzstelle zur Verfügung zu haben wurden ein Ober - und ein Unterflurhydrant im Umfeld des Brandobjektes in Betrieb genommen.

Zeitgleich wurden vom etwa 500 Meter entfernten Löschweiher in Haus zwei Druckleitungen aufgebaut, um genügend Löschwasser an der Einsatzstelle zu haben. Die Arbeit der Feuerwehren gefährlich machte, dass sich in einem Wohnwagen, der von den Flammen erfasst wurde, zwei Gasflaschen befanden. Nach gut eineinhalb Stunden waren die Flammen gelöscht

An der Einsatzstelle waren die Feuerwehren aus Haus , Voggendorf, Liebenstein, Gehstorf, Arndorf, Grafenwiesen, Sperlhammer, Bad Kötzting, Thenried, Weißenregen, Traidersdorf, Wettzell und Lederdorn eingesetzt. Die die in der Einsatzleitung zusammenarbeitenden beiden Ortskommandanten Tobi Amberger und Jochen Stöberl sowie Bad Kötztings Kommandanten Florian Heigl, wurden von Kreisbrandrat Johann Weber, Kreisbrandinspektor Michael Stahl sowie die Kreisbrandmeister Heinz Schötz und Andreas Bergbauer unterstützt

Die Brandleiderin wurde im Rettungswagen des Bad Kötztinger Roten Kreuzes aufgenommen, ehe sie bei Verwandten eine Unterkunft fand. Noch während der Löscharbeiten verschaffte sich Bad Kötztings Bürgermeister Wolfgang Ludwig einen Überblick über den Großbrand im Stadtgebiet. Während der Tätigkeiten zur Brandbekämpfung wurde der Streckenabschnitt der Kreisstraße CHA 49 gesperrt und der Verkehr über Bachmeierholz umgeleitet.

An Sachschaden ermittelte die Beamten der Bad Kötztinger Polizei 80.000 Euro. Die Brandwache übernahmen die Aktiven der Feuerwehr Haus bis in die Morgenstunden. Neben landwirtschaftlichen Geräten fiel auch ein untergestelltes Wohnmobil dem Brand zum Opfer. In dem Schuppen befindliche Tiere konnten von der Bewohnerin unter Mithilfe von Anwohnern in Sicherheit gebracht werden. Als Brandursache kommt ein technischer Defekt an einem Ofen in Frage. (kht)

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