Cham 18.02.2014, 14:44 Uhr

Lockenwickeln mit Friseur-Obermeister

Mittelschüler aus Waldmünchen und Rötz schnupperten eine Woche lang in Handwerksberufe. Und am Schluss gab’s ein Zeugnis für die Lehrstellen-Bewerbung

Unter Anleitung von Innungsobermeister Werner Irnstetter und unter den Augen von Schulleiter Anton Münch (links) durften sich die Rötzer Mädchen im Friseurhandwerk erproben. Foto: Arbeitsagentur

Unter Anleitung von Innungsobermeister Werner Irnstetter und unter den Augen von Schulleiter Anton Münch (links) durften sich die Rötzer Mädchen im Friseurhandwerk erproben. Foto: Arbeitsagentur

Waldmünchen. Eine Woche lang bekamen die Achtklässler der Mittelschule Rötz und der Schwarzachtal-Mittelschule Waldmünchen Einblicke in gängige Handwerks- und Dienstleistungsberufe. Diese Maßnahme für alle Mittelschulen im Landkreis Cham läuft bereits im sechsten Jahr. Initiiert und finanziert wird diese praktische Woche durch Arbeitsagentur und Schulamt. Durchgeführt wird die Orientierungswoche vom Kolping-Bildungswerk und dem Berufsbildungs- und Technologiezentrum der Handwerkskammer in Cham.

Testwerkstatt Handwerkskammer

Für fast 60 Schüleraus Rötz und Waldmünchen fand der Unterricht fernab vom Klassenzimmer statt. Zusammen mit ihren Klassenleitern Johann Schinabeck aus Rötz sowie Annemarie Rötzer und Katharina Vogl aus Waldmünchen fanden sich die Mädchen und Jungen jeweils am Montagmorgen in den Ausbildungsstätten ein.

Die Schüler wurden vom Leiter der Handwerkskammer in Cham, Josef Ramsauer, und vom Leiter des Kolping-Bildungswerkes, Franz Speckner, begrüßt. Den Schülern wurde aufgezeigt, was eine Berufsausbildung von ihnen verlangt. Die Berufsfelder Metall, Holz, Elektro, Kosmetik mit Körperpflege, Versorgungstechnik, Hotel- und Gaststättenbereich sowie Handel wurden deshalb ausgewählt, weil es hier im Landkreis sehr viele Ausbildungsplätze in diesen Branchen gibt.

Es wird nicht mehr zwischen Männer- und Frauenberufe unterschieden, deshalb wurden die Teilnehmer in einigen Berufsfeldern auch gleichermaßen eingesetzt. Bei einigen der Berufsbereiche konnten die Schülerinnen und Schüler aber individuell wählen.

Nach der kurzen Einführung ging es gleich an das Werk. Die Jugendlichen wurden in Gruppen aufgeteilt, die jeweils einen halben bis ganzen Tag in jedem Berufsfeld verbrachten.

Im Berufsfeld Metall stellten die Jugendlichen einen Tischventilator her. Ausbilder Stefan Altmann achtete dabei ebenso wie seine Kollegen auf eine saubere und genaue Arbeitsausführung.

 

Umfrage - Ergebnis

 
 
 
 

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