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Amtseinführung

Die Neue bringt viel Mut mit

Barbara Aumann ist an der Mittelschule in Furth im Wald mit der Leitung betraut worden. Thomas Meindl ist ihr Stellvertreter.
Von Monika Kammermeier

Amtseinführung der neuen Schulleitung der Mittelschule Furth im Wald: (v. l. ) Schulamtsdirektor Karl Utz, Konrektor Thomas Meindl, Rektorin Barbara Aumann und Bürgermeister Sandro Bauer. Foto: kmo

Furth im Wald.Zur Amtseinführung der neuen Schulleitung der Mittelschule Furth im Wald waren am Mittwoch viele Gäste und Ehrengäste geladen. Barbara Aumann (42) ist seit 1. August 2017 mit der Schulleitung betraut. Thomas Meindl (43) ist als stellvertretender Schulleiter tätig. Schulamtsdirektor Karl Utz sagte bei der Feierstunde, dass sich das Kollegium, die Eltern und Schüler und die Vertreter der Öffentlichkeit sicher gefreut hätten, als sie die schulamtliche Pressemitteilung gelesen hätten.

Seit 2014 Konrektorin

Aumann sei nach vielen Jahren in Oberbayern über die Konrektorenstelle wieder nach Furth im Wald gekommen. Die neue Rektorin sei in Waldmünchen geboren, habe 1994 das Abitur am RSG in Cham gemacht und studierte Lehramt an der Universität Regensburg. Sie war Lehramtsanwärterin an der Hauptschule in Waldmünchen – mit Seminarleiter Karl Utz. Sie war ab dem Schuljahr 2000/2001 bis 2013/14 nach Oberbayern versetzt und hatte 2013 das Staatsexamen zur „qualifizierten Beratungslehrkraft“ gemacht. Seit 2014/15 war sie Konrektorin an der Mittelschule Furth im Wald und habe die Klassenführung der Abschlussklassen M9/M10. Sie sei Mitglied im Kompetenzteam Deutsch zur Einführung des neuen Lehrplans.

Utz sagte, dass Aumann mit ihrer fachlichen und sozialen Kompetenz an der richtigen Position sei. Sie werde die Strukturen engagiert weiterentwickeln. Sie sei nun Vorbild nach außen als Repräsentantin der Schule und nach innen, als Kollegin, Ansprechpartnerin oder Vermittlerin. Sie habe ausgezeichnete Charaktereigenschaften und sei mutig.

„Sie, Frau Aumann, werden ihre neue Aufgabe mit Augenmaß und Sachverstand tun.“

Schulamtsdirektor Karl Utz

Anforderungen an die Qualität der pädagogischen Arbeit müssten klar formuliert sein. Die Arbeit der Lehrkräfte müsse von der Schulleitung wahrgenommen, geschätzt und unterstützt werden, sagte Utz. Genauso habe eine Führungskraft unbequeme Entscheidungen zu treffen und Angriffe auszuhalten. Dabei könne sie sich auf ein gutes Kollegium verlassen und auf die vielen Eltern, die ihre primäre Erziehungsaufgabe – ohne groß darüber nachzudenken – gut wahrnehmen und machen. Utz sagte: „Sie, Frau Aumann, werden ihre neue Aufgabe mit Augenmaß und Sachverstand tun.“ Dabei werde sie die Unterstützung des Kollegiums und des Bürgermeisters haben, da war sich Utz sicher.

Thomas Meindl wurde 1973 in Furth im Wald geboren, hat das Abitur am JvFG in Cham gemacht und an der Universität in Regensburg studiert. Er war 1997 bis 1999 Lehramtsanwärter in Neukirchen beim Hl. Blut, wurde danach bis 2006 in Oberbayern eingesetzt. 2006 kehrte er in die Oberpfalz zurück und war seit 2009 in Roding.

Er sei Netzwerkkoordinator Oberpfalz im Modellversuch lernreich 2.0. 2015 absolvierte er ein Erweiterungsstudium zum qualifizierten Beratungslehrer. Seit 1996 sei er zudem Mitglied im Kriseninterventionsteam des Landkreises Cham, Mitglied der FFW Furth im Wald und technischer Leiter-Ausbilder der DLRG. Meindl besitze vielfältige Erfahrungen und werde als Konrektor positiv zur Entwicklung des Schulprofils beitragen.

Bürgermeister Sandro Bauer freute sich, dass die Schulleitung wieder komplett und hervorragend besetzt sei. Die Anforderungen an die Schulfamilie seien enorm, sagte Bauer. Es werde hervorragende Arbeit geleistet. Die kleine Liste, die er von der Schule habe, werde abgearbeitet, das sei versprochen, so der Bürgermeister. Rektorin und Konrektor kennen die Stadt und die Menschen, das sei eine gute Voraussetzung. Die Schulsanierung sei ein guter Beitrag der Stadt. Die Schulfamilie leistete wichtige Arbeit, um die Kinder in das berufliche Leben zu führen, betonte Bauer.

Große, unverzichtbare Mannschaft

Aumanns Rede zur Amtseinführung bezog sich immer wieder auf Bilder aus Comicserien. Sie verglich die Schule mit einem großen Schulschiff, das eine große, unverzichtbare Mannschaft habe. „Ohne die ist der Kapitän gar nichts“, so Aumann. Sekretärin Edith Gebhard sei zum Beispiel sehr wichtig, sagte sie und überreichte ihr Blumen, Hausmeister „Toni“ bekam auch ein Präsent.

Sie hätte leichte Panikattacken ob des Amtes gehabt, denn sie wisse, wie groß die Fußstapfen seien, in die sie trete. Sie sei sich nicht sicher gewesen, ob sie den schweren Anker loskriegen könne. Aber: Sie habe ein wunderbares Kollegium „und einen tollen, sympathischen und krisenerprobten Konrektor“ an ihrer Seite. „Gemeinsam werden wir den Kurs halten und ich weiß, dass ich mich auf Sie verlassen kann“, so Aumann abschließend.

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