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Sonntag, 21. Januar 2018 10

Info-Tag

So geht Wohlfühl-Wohnen mit Holz

Kostenloses Bauherren-Seminar der Bioenergie-Region Straubing über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des Natur-Rohstoffs

So könnte es aussehen: Dozent Thomas Hersina wohnt mit Familie natürlich – in einem Holzhaus.Foto: Hersina

Cham. Vom Dachstuhl über die Kommode bis zum Brennholz: Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Holz im Haus beleuchtet ein Bauherren-Seminar, das die Bioenergieregion Straubing-Bogen und ihr Partner-Landkreis Cham anbieten.

Es findet am Samstag, 25. April von 13 bis 17 Uhr im Sparkassen-Saal in Cham statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, so Organisator Matthias Wiedemann von den Kreiswerken Cham. Die Teilnahme ist dank Zuschüssen kostenlos.

Schnell bauen, entspannt wohnen

Der Aspekt „Heizen mit Holz“ ist einer von vier Schwerpunkten, die die Experten ausbreiten. Seit April läuft ein „Marktanreizprogramm“ des Bundeswirtschaftsministeriums, das 3500 Euro Zuschuss für innovative Pellet-Kessel mit neu errichtetem Pufferspeicher anbietet – und für Hackschnitzelheizungen, sofern diese mit einem Staubfilter zur Emissionsreduzierung ausgestattet sind: Dipl.-Ing. Niels Alter vom Straubinger Rohstoff- und Energie-Netzwerk CARMEN setzt sich eingangs mit diversen Holzbrennstoffen auseinander. Zudem geht er darauf ein, wie sich Bioenergie in moderne Gebäude integrieren lässt.

Ausgerechnet ein abgebranntes Waidler-Holzhaus hat bei Thomas Hersina die Initialzündung geliefert, sich mit der Thematik „Wohnen im Holzhaus“ zu befassen. Danach hat er ein Holzständerhaus mit Lärchenholzverschalung errichtet. Das Material - Fichte - stammt aus der Ökoregion Lam-Lohberg, und wurde nach Mondphase geschlagen. „Eine schnelle Bauweise, gutes Wohnen, geringer Energieverbrauch“ nennt der Mitarbeiter der Kreiswerke Cham die Vorteile aus 15-jähriger Wohn-Erfahrung.

Volle Wärme aus einem Ofen

Inwieweit kann bei modernen Gebäuden mit hohem Dämmstandard auf eine Zentralheizung im klassischen Sinn verzichtet werden? Tobias Scherner, Heizungsbauer und Dipl.-Ing. für Versorgungstechnik, kommt auch auf Alternativen zu sprechen. Unter der Überschrift „Dezentrale Gesamtheizung“ erklärt er, wie ein Kachel- oder Kaminofen, die von der Leistung entsprechend ausgelegt sind, ein ganzes Haus mit Wärme versorgen.

Nach den Vorträgen bietet sich Gelegenheit zur Diskussion.

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