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Vorbereitung

Neue Festküche für das Pfingst-Volksfest

Festwirt Matthias Strauß präsentiert in Bad Kötzting ein neues Team aus Oberbayern. Aber auch sonst tut sich einiges.
Von Stefan Weber

Die Vorbereitungen für das Pfingst-Volksfest, das vom 3. bis zum 12. Juni dauert, laufen. Foto: cfy

Bad Kötzting.Das Bad Kötztinger Pfingst-Volksfest ist ohnehin schon einer der großen Besucher-Magneten in der Region – doch Matthias Strauß von der Dimpfl-Brauerei aus Furth im Wald will in seinem dritten Jahr als Festwirt noch mehr. Gemeinsam mit Bürgermeister Markus Hofmann und Pfingst-Referent Sepp Barth präsentierte er darum am Donnerstag mehrere Veränderungen, die er für die Kötztinger Wies’n dieses Jahr geplant hat.

Ein erweitertes Angebot

Die wichtigste ist, dass es eine neue Festküche geben wird. Auf den Hendl-Ernst folgt die Söllner Kratzeisen OHG. Dahinter verbergen sich Bernhard Söllner und Claus Kratzeisen, die beide aus dem Landkreis Mühldorf am Inn stammen.

Sie sind die Betreiber der neuen Festküche, die ein im Vergleich zu den Vorjahren wesentlich erweitertes Angebot an die Gäste machen wird. „Das Essen ist genauso wichtig wie das Bier“, zeigt sich der Festwirt überzeugt. Darum habe er eine Veränderung in der Vielfalt angestrebt und sei dabei schon im Vorjahr auf den seit 30 Jahren selbstständigen Gastronomen und Bierzelt-erfahrenen Söllner gestoßen.

„Das Essen ist genauso wichtig wie das Bier.“

Festwirt Matthias Strauß

In diesem Jahr werden neben den „Klassikern“ auch vegetarische Speisen wie Pilzgulasch mit Semmelknödeln (10,50 Euro) oder Bierkäsepflanzerl (9,80 Euro) angeboten. Aber auch Rehgulasch (14,50 Euro) findet sich neu auf der Karte, ebenso wie etwa ein Treber-Schnitzel vom Kalb (12,50 Euro). Am Wochenende gibt es ganze Spanferkel am Spieß gegrillt (13,50 Euro) und als besonderes Angebot am Pfingstmontag einen ganzen Ochsen am Spieß (15,80 Euro).

Bürgermeister Markus Hofmann, Festwirt Matthias Strauß, das Festküchen-Team um Bernhard Söllner, Claus Kratzeisen und Christian Leserer sowie Pfingst-Referent Sepp Barth freuen sich schon aufs Fest. Foto: wf

Damit nicht genug, werden auch Wurstsalat (7,50 Euro), Kasbrettl (7,50 Euro) oder auch etwa Leberknödelsuppe (4,50 Euro) und Leberkäs (7 Euro) angeboten. Damit Giggerl und Co. aber nicht auf der Strecke bleiben, verstärkt Christian Leserer vom gleichnamigen Geflügelhof in der Nähe von München das Team. Er ist auch für die Ausstattung der Küche verantwortlich.

„Das ist eine Speisekarte, die einem jetzt schon das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt“, freute sich Bürgermeister Markus Hofmann. Pfingstreferent Sepp Barth machte noch darauf aufmerksam, dass es ein vergleichbares Angebot in der gesamten Region nicht gebe – „dafür muss man schon bis nach Straubing fahren“, freute er sich.

„Das ist eine Speisekarte, die einem jetzt schon das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt.“

Bürgermeister Markus Hofmann

Die Massen, die bei einem Festzelt mit gut 3800 Sitzplätzen gekocht und gebraten werden müssen, scheut die neue Festküche nicht, ganz im Gegenteil: „Wir wollen ein Erlebnis schaffen und mit unserem Angebot Restaurant-Qualität erreichen“, erklärte Claus Kratzeisen.

Küche setzt auf regionale Partner

Das Festzelt werde auch in diesem Jahr wieder beheizt, versichert Strauß – oder mit derselben Technik gekühlt, wenn es zu heiß werden sollte. Dennoch wird es auch im und um das Festzelt noch ein paar kleine Veränderungen geben, wie Strauß erklärte. Die Essens-Zutaten kommen übrigens zu großen Teilen aus der Region, wie Kratzeisen und Söllner erklärten. Fleisch aus einer örtlichen Metzgerei, die Backwaren aus Furth im Wald. Pfingsten 2017 kann also kommen – am 3. Juni geht es wieder los und dauert dann zehn Tage bis zum 12. Juni.

Rund um das Festzelt

  • Das Zelt

    Optisch wird sich im Inneren wenig ändern – aber das Zelt kommt von einem anderen Verleih. Größe und Ausstattung bleiben gleich, allerdings wird die Front zum Biergarten hin mit durchsichtigen Folien verhängt. Auch der Boden wird hochwertiger.

  • Die Küche

    Das neue Team setzt auf Bewährtes, wie etwa Giggerl, aber auch auf viel Neues. So werden ab diesem Jahr vegetarische Speisen ebenso angeboten wie Kaffee und Süßes, Suppen und Brotzeitplatten. Die Preise bewegen sich auf Vorjahres-Niveau.

  • Karussell und Hütte

    Die Urweiße-Hütt’n hat sich bewährt und wird wieder von Philipp Lang und Michael Irlbeck betrieben. Das Weißbier-Karussell kommt dieses Jahr von einem österreichischen Anbieter und wird auch von diesem betrieben.

  • Der Bierpreis

    Zum Ausschank kommt natürlich wieder das naturbelassene Dimpfl-Bier von Festwirt Matthias Strauß aus Furth im Wald. Während er mit Erhöhungen bei anderen Festen rechnet, verlangt er wie im Vorjahr 7,20 Euro pro Mass.

  • Die Musik

    Zum dritten Mal in Folge werden die Troglauer Buam wieder vertreten sein. Auch sonst ändert sich so gut wie nichts am Programm – in diesem Jahr, wie der Festwirt betont. Im kommenden Jahr soll es auch hier Veränderungen geben. (wf)

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