mz_logo

Gemeinden
Montag, 23. Oktober 2017 7

Ehrenamt

Feuerwehren sind für Notfall gerüstet

Aktive der Kötztinger Feuerwehren übten den Ernstfall an einer brennenden Scheune in der Nähe der Weißenregener Kirche.

Neben der Brandbekämpfung mit Strahlrohren wurde über die Drehleiter eine Widerstandslinie aufgebaut. Bad Kötzting.

Bad Kötzting. Enge Bebauung im Dorfkern und mit der Wallfahrtskirche ein bedeutendes Kulturdenkmal: Das Übungsobjekt mit einer brennenden Scheune in der Nähe der Weißenregener Kirche war gut gewählt – so war unisono die Abschlussmeinung der ersten Übung im KBM-Bereich Bad Kötzting im Verlauf der Feuerwehr-Aktionswoche.

Es war als Übungsinhalt ein eher kleines Objekt, aber die Wasserförderung dorthin dann interessant. „In der Nähe der Wallfahrtskirche Weißenregen brennt ein Nebengebäude und droht auf die Kirche samt daneben situierten Gasthaus überzugreifen“, so die Meldung am Donnerstag gegen 19.10 Uhr an die Feuerwehren aus Weißenregen, Arndorf, Bad Kötzting, Traidersdorf, Wettzell, Gehstorf und Sperlhammer.

Mehrere Atemschutzträger standen zum Einsatz bereit. Aus den Tanklöschfahrzeugen wurde in der Anfangsphase das Löschwasser entnommen. Bad Kötzting.

Die zuerst eintreffende Ortsfeuerwehr legte vom in der Nähe des Haupteingangs der Wallfahrtskirche postierten Oberflurhydranten Förderleitungen in Richtung des Brandobjekts, an dem die Feuerwehr Bad Kötzting den Auftrag hatte neben der Brandbekämpfung unter Atemschutz auch eine Widerstandslinie über die Drehleiter zu errichten. Zeitgleich wurde vom Löschweiher eine weitere Förderleitung über die Zufahrtstraße oder parallel dazu hinter der Wallfahrtskirche aufgebaut und von den Feuerwehren Arndorf, Traidersdorf, Wettzell, Gehstorf und Sperlhammer betrieben. Zudem wurde die Wasserförderung mittels Tragkraftspritzen sichergestellt. Am Ende der Leitungen war die Aufgabe, mittels Strahlrohreinsatz weitere Brandbekämpfung durchzuführen.

Ortskommandant Siegfried Raab freute sich bei der Schlussbesprechung, dass sich soviele Aktiven an dieser Übung beteiligten und diese sich so entwickelte wie die Planung vorsah. „Nach 20 Minuten konnte über alle Druckleitungen und Strahlrohre die Wasserabgabe erfolgen.“

„Es war ein interessantes Objekt“, sagten Michael Stahl und Kreisbrandmeister Heinz Schötz unisono. Der Kreisbrandinspektor sah die fast zangenförmig aufgebaute Wasserförderung als sehr gelungen an. „Es hat hervorragend geklappt“, so Michael Stahl. Das Motto der Aktionswoche „Wenn die Katastrophe kommt, sind wir bereit. Komm, hilf mit!“ verdeutliche, dass die Feuerwehren auf die Einsätze vorbereitet sind und jeder gerne gesehen ist, sich der Hilfsorganisation anzuschließen. „Auf die Feuerwehren ist Verlass“, betonte Michael Stahl abschließend. „Routiniert und geordnet“ sah Markus Hofmann den Übungsablauf mit dem Löschwasseraufbau. Der Dank des Bürgermeisters galt allen Aktiven, die sich die Zeit nehmen, sich an Übungen zu beteiligen. (kht)

Die Kommentarfunktion steht exklusiv unseren Abonnenten zur Verfügung. Als Abonnent melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich. Alle anderen Nutzer finden preiswerte Angebote in unserem Aboshop.

Anmelden Registrieren Zum Abo-Shop

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht