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Ausdauersport

Eine neue Strecke für den Ultra-Trail

Der Ultra-Trail im Lamer Winkel rückt 2018 wegen der Auerhahn-Brutzeit auf den 2. Juni – und wird einen Kilometer länger.

Auf regionale Läufer wird viel Wert gelegt beim Ultra-Trail im Lamer Winkel, wie hier Steffi Koller beim UTLW 2016.Foto: kli

Lam.Der Ultra-Trail im Lamer Winkel rückt 2018 mit dem 2. Juni auf einen neuen Termin. Das wurde in einem ersten Vorbereitungstreffen des Teams Gamsbock e. V., das weiterhin die ehrenamtliche Organisation schultert, mit Vertretern der Vereine, Gastronomie, Rettungsdienste und Kommunen am Freitagabend bekannt.

„Das Wichtigste ist, dass es eine Veranstaltung der Region ist“, sagte Orga-Sprecher Max Hochholzer über den UTLW. Der favorisierte Termin wäre die letzte Maiwoche gewesen. Das Orga-Team erhielt eine Nachricht von der Unteren Naturschutzbehörde im Landratsamt, dass dieser Termin wegen der Brutzeit des Auerhahns nicht mehr genehmigungsfähig sei. „Das war für uns zunächst einmal ein Schock“, gab Hochholzer zu. Unter Vermittlung der Bürgermeister und des Landrats wurde als Kompromiss der 2. Juni festgelegt. Darüber sei man nicht ganz glücklich. „Wir sind damit nicht mehr der Auftakt in Deutschland für die Trailrun-Szene“, bedauerte Hochholzer. Am schädlichsten sei, dass man zu nahe an den Zugspitz-Ultra-Trail Mitte Juni heranrücke. „Trotzdem müssen wir mit diesem Termin leben und das Beste daraus machen“, forderte der Redner. Hochholzer war guter Dinge, dass man wieder im Vorfeld ausverkauft sein werde.

Gestartet wird nach wie vor in Arrach. „Schon lange wollten wir den Kleinen Arbersee einbinden, der allerdings im Naturschutzgebiet liegt“, ließ der Orga-Sprecher durchblicken. Hochholzer hat eine Streckenänderung beantragt, kurz vor dem Gasthaus Sonnenfelsen auf einen Wanderweg zum Eiszeitsee, dann Richtung Mooshütte, Althütte, über den Triftsteig nach Ebensäge.

Sehen Sie hier unser Video vom U. Trail Lamer Winkel 2016:

Ultra Trail Lauf im Bayerwald

Wesentlich steileres Terrain

„Das Ganze musste die Regierung der Oberpfalz als Obere Naturschutzbehörde genehmigen. Es liegt mittlerweile ein mündlicher Vorbescheid mit einer Zusage vor“, freute sich Hochholzer. Zusätzlich weichen die Läufer am Arber von der Fahrstraße zu den Türmen auf den Goldsteig aus. „Der ist kürzer, aber dafür wesentlich steiler“, schildert Hochholzer das anspruchsvolle Terrain. Auf der Scheibe genehmigten die Bayerischen Staatsforsten eine Abkürzung durch den Wald. Die Strecke wird um einen Kilometer länger.

„Wir bleiben bei einer Obergrenze von 700 Startern, weil es familiär bleiben soll und wir einen guten Kontakt zu den Athleten pflegen wollen“, begründete Johannes Schmid. In Arrach sollen 450 Leute und am Mittag in Lohberg 250 Athleten starten. Außer den Strecken „Osserriese“ und „König vom Bayerwald“ kommen keine weitere hinzu. Maria Koller organisiere am Freitag am Seepark noch einen Kinderlauf. „Der U.trail Lamer Winkel soll in der deutschen und vielleicht sogar deutschsprachigen Szene der bestbesetzte Lauf werden“, setzte Schmid das Ziel. Darum werden sich vor allem „die drei Rennpferde“ im Orga-Team kümmern, die Kontakte zu den nationalen Topstars horten. Anmeldestart ist am 1. Dezember.

Sehen Sie hier Impressionen vom U. Trail Lamer Winkel 2016

Impressionen vom "König vom Bayerwald" 2016

Möglichst viele regionale Starter

„Uns ist es ein Anliegen, dass möglichst viele regionale Starter mitwirken“, so Johannes Schmid. Man merke, dass seit 2015 ein Lauffieber ausgebrochen ist. „Es gibt nichts Schöneres, als zuhause zu starten und dort auch ins Ziel zu laufen“, weiß der gebürtige Lamer. Es wird auch einen Nikolauslauf geben. Wolfgang Hochholzer stellte als attraktives Startergeschenk ein Dynafit-Stirnband und zusätzlich Ärmel, die man sich beim Laufen anziehen kann, in Aussicht. Als Bestell-Option erwarte die Teilnehmer eine eigene UTLW-Kollektion von Dynafit mit einem speziellen UTLW-Logo. Zur Nachparty geht es in den Dimpfl-Stadl. Auch wollen alle mehr Gas geben, damit das Zuschaueraufgebot am Start, am Ziel und auf der Strecke noch getoppt wird. Nach dem Start erwarte man den Pulk auf dem Eck, später durch verbilligte Fahrten auf dem Arber, auch durch die Bimmelbahn am Kleinen Arbersee. (kli)

Ohne Helfer geht nichts

  • „Wir sind der Ultratrail“

    Wichtig ist für das Orga-Team, dass die Freiwilligen noch eigene Ideen einbringen. „Wir wollen, dass alle Helfer ein Identifikationsgefühl bekommen: Wir sind der Ultratrail“, unterstrich Hochholzer.

  • Dankeschön

    Alle Helfer erhalten von Dynafit ein T-Shirt, der jeweilige Verein als Aufwandsentschädigung. Auch wird es wieder einen Helferabend geben. (kli)

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