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Schüler schnürten Pakete für arme Kinder

Die Grund- und Mittelschule Neukirchen b. Hl. Blut unterstützt die breit angelegte Weihnachtstrucker-Aktion der Johanniter.

Zufrieden scharten sich die Neukirchener Schülervertreter um die Geschenkpakete, die an Weihnachten bei armen Familien in Albanien, Bosnien und Rumänien für strahlende Gesichter sorgen werden. Foto: kbr

Neukirchen b. Hl. Blut.Wenn Kinder Danke sagen, berühren sie Herzen. So schnürten die Mädchen und Buben der Grund- und Mittelschule Neukirchen b. Hl. Blut für die Weihnachtstrucker-Aktion mit den Johannitern zahlreiche Päckchen mit Grundnahrungsmitteln sowie Hygieneartikeln.

Gerade im Winter trägt die Solidarität dazu bei, dass notleidende und kranke Menschen in osteuropäischen Ländern über die Runden kommen. „Ein Päckchen gegen die Not – erst dann wird Weihnachten richtig schön“, sagte Schulleiter Rainer Wöllisch. Fleißig packten und verzierten die Kinder Kartons, die an allen Johanniter-Dienststellen, bayerischen Lidl- und ATU-Filialen und an vielen Trucker-Höfen abgegeben werden können. So wurden etliche Lebensmittelpakte mit Grundnahrungsmitteln und Hygieneartikeln geschnürt. Die Packliste beinhaltete auch Malbücher, Blöcke oder Buntstifte.

„Für euch und eure Schulkameraden wohl nichts Besonderes, wenn man euch Zucker, Mehl, Reis, Nudeln, Schokolade, Kakaopulver und Zahnpasta oder Duschgel schenken würde“, so Wöllisch. „Den betroffenen Personen jedoch bereitet man damit aber eine riesengroße Freude und zaubert ein Strahlen in ihre Gesichter.“ Mehrere Schüler halfen beim Beladen, als die Lebensmittelpakete von Oliver Schneider abgeholt und mit Schülersprecher Andreas Müller zur Sammelstelle gebracht wurden.

Hilfskonvois der Johanniter begeben sich am zweiten Weihnachtsfeiertag auf Tour nach Albanien, Bosnien und Rumänien, um Kinderheime, Behinderten-Einrichtungen und Altenheime zu besuchen und die Pakete an bedürftige Menschen zu übergeben. Ihr Weg führt sie auch in entlegene Regionen, wo sie die Päckchen an Kinder und Familien überreichen, die unterhalb der Armutsgrenze leben.

„Das ist wirklich Weihnachten“, freute sich Schulleiter Wöllisch und lobte die Spendenbereitschaft der Schüler aus dem Wallfahrtsort, die diesen Anlass der Paketaktion nutzten, notleidenden Mädchen und Buben ein Glänzen in die Augen zu zaubern und ihnen glückliche Momente zu bescheren. (kbr)

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