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Samstag, 16. Dezember 2017 11

Weihnachtsbäume

Nordmanntanne ist der absolute Klassiker

Eine gute Nachricht für Christbaumkäufer in Furth: Auch heuer gibt es keine Preissteigerung. Noch besteht eine große Auswahl.
Von Wolfgang Baumgartner

Bei der Gärtnerei Schuh an der Böhmerstraße erfolgt die fachmännische Beratung der Kunden durch den Chef, Herbert Schuh, der auch gerne Tipps gibt, damit der Baum lange seine Nadeln behält. Foto: wb

Furth im Wald. Von der Ökotanne bis zum Mondphasenbaum reicht die „nadelige Vielfalt“, der seit Tagen in Furth angebotenen Weihnachtsbäume. Ob aus der Mittelgebirgsregion in Westfalen, dem Steigerwald oder einer Plantage im Bayerischen Wald; eines haben die Christbäume, die in der Drachenstich-Stadt auf Käufer warten, gemeinsam: „Sie sind frisch geschlagen, unbehandelt und wunderschön gewachsen“, versprechen die Verkäufer.

Herbert Schuh, Chef und Inhaber der gleichnamigen Gärtnerei an der Böhmerstraße Nr. 2, hat eine eigene Christbaumplantage und bezieht zusätzlich noch Bäume von einem kleinen Landwirt aus der Arber-Region. „Vor einer Woche standen die Nordmanntannen noch auf der Plantage, die sind absolut frisch geschlagen und halten locker weit ins neue Jahr hinein“, versichert der Gärtnermeister im Gespräch mit unserem Medienhaus.

Die Kolorado-Tanne: ein Exot

Wie bei allen übrigen Christbaumhändlern in Furth, ist auch bei Herbert Schuh die Nordmanntanne der absolute Renner. „Vereinzelt wird noch nach Blautannen gefragt, die holen wird dann direkt von unserer eigenen Plantage hinter der Gärtnerei“, fügt der Gärtnermeister hinzu.

Ein weiterer Exot auf dem Verkaufsgelände ist die Kolorado-Tanne. „Sie hat wunderschöne lange Nadeln, neigt allerdings dazu, bei Wärme sehr viel Pech abzusondern“, weiß Herbert Schuh. Wer sich für diesen besonderen Weihnachtsbaum entscheidet, soll auf alle Fälle unter den Baum ein Tuch oder eine Decke legen. „Sonst gibt es nach dem Weihnachtsfest gleich noch einmal eine Bescherung, aber keine schöne!“

Je nach Größe kosten die Christbäume in der Gärtnerei Schuh zwischen 20 und 50 Euro. Im Preis inbegriffen sind dann auch noch Tipps und Ratschläge, um möglichst lange Freude an dem Baum zu haben. So empfiehlt der Experte, nach dem Kauf ein etwa ein Zentimeter dickes Stück vom Stamm abzusägen und den Baum dann ins Wasser zu stellen. Ferner sollte das gute Stück bis etwa einen Tag vor dem Heiligen Abend im Freien aber schneegeschützt gelagert werden. Etwa zwölf Stunden vor dem Aufstellen kann das Transportnetz entfernt werden, damit sich der Baum entfalten kann. Und dann steht einer fröhlichen Weihnacht nichts mehr im Wege.

Beim Baumarkt Würz wird laut Siegfried Reinhardt in den nächsten Tagen eine neue Lieferung erwartet. Foto: wb

Absolut frische Bäume garantiert auch Gärtnermeister Michael Mühblauer. Jede Woche sorgt er für Christbaum-Nachschub. „Ich hole die Bäume in Eigenregie von einer Plantage im Raum Zwiesel“, berichtet der Chef des gleichnamigen Gartenbaubetriebs am Zippererweg. Die Kunden können bei ihm Bäume von einem bis drei Metern Höhe kaufen. Je nach Beschaffenheit und Symmetrie kostet ein Baum zwischen 20 und 60 Euro. Als besonderen Service bietet die Gärtnerei Mühlbauer auch die Lieferung frei Haus und die Anpassung des Baumes an den Ständer an. „Nur mit Weihnachtsliedern am Heiligen Abend können wir nicht dienen“, schmunzelt der Gärtnermeister. Seit fünf Jahren bietet der Baumarkt Würz Christbäume zum Verkauf an. „In wenigen Tagen kommt die nächste Lieferung“, erzählt Siegfried Reinhardt. Bei „Bauklotz“ werden ausschließlich Nordmanntann aus Norwegen angeboten. „Das ergibt sich aus der Nachfrage, die Kunden wollen keine anderen Bäume“, fügt der Sprecher des Unternehmens hinzu.

Nur noch LED-Beleuchtung

Die gängigen Größen bewegen sich zwischen 1,10 und 1,80 Meter; die Preisspanne reicht von zehn bis 39 Euro. Und wer bei Eisen-Würz einen Christbaum kauft, bekommt auch gleich das komplette Zubehör. „Wir haben eine große Auswahl an Ständern, Lichterketten und Kugeln“, sagt Siegfried Reinhardt. Dabei werden ausschließlich LED-Leuchten gekauft. Zudem geht der Trend hin zu Christbaumkerzen ohne Kabel mit Fernbedienung.

In der Fundgrube kostet ein Baum zwischen 14,95 und 19,95 Euro. Im Markt gibt es auch das Zubehör. Foto: wb

Ein „Rundum-Packet“ für den Weihnachtsbaum bietet auch der Sonderpostenmarkt „Fundgrube“ an der Böhmerstraße an. Die Bäume stammen laut Filialleiter Robert Lang aus einer Plantage im Spessart und werden bis zu einer Länge von 2,50 Meter angeboten. Und zum passenden Baum gibt es dann auch gleich den kompletten Weihnachtsbaum-Schmuck inklusive Ständer. Auch auf dem Parkplatz des Einkaufszentrums am Glashüttenweg werden heuer wieder Christbäume angeboten. Jeder Baum kostet 32 Euro, egal wie groß er ist. Etwa 500 Stück warten dort auf die Käufer.

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