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Freitag, 15. Dezember 2017 11

Vernissage

Ein Maler begegnet seinen Wurzeln

Der Künstler Konrad Niemeier – gebürtig in Strahlfeld – zeigt noch bis zum 30. November seine Werke im Rodinger Rathaus.
Von Peter Nicklas

Konrad Niemeier (r.) dankte bei der Vernissage für die Gelegenheit, seine Bilder im Rodinger Rathaus präsentieren zu können – links von ihm seine Gattin Bärbel.Foto: Nicklas

Roding.Für Konrad Niemeier war es eine Begegnung mit seinen Wurzeln, auch mit alten Bekannten und Schulkameraden. Als 14-Jähriger hatte sich der gebürtige Strahlfelder eigenständig eine Lehrerstelle in Stuttgart gesucht, dort eine Lehre als Maler und nach der Gesellen- auch die Meisterprüfung absolviert. Er baute sich ein eigenes Geschäft und eine Familie auf, widmete sich neben dem Handwerk aber auch der Kunst.

Nach seinem Eintritt in den Ruhestand fand er noch mehr Zeit, sich künstlerisch zu betätigen. An die 40 Werke präsentiert er zur Zeit im Rodinger Rathaus, in Anwesenheit einer Reihe von Gästen wurde sie offiziell eröffnet. 2. Bürgermeister Alfred Reger begrüßte dazu neben dem Künstler auch dessen Frau Bärbel sowie Mitglieder des Stadtrates sowie des Kunst- und Kulturvereins.

Ein Willkommensgruß galt auch einigen Schwestern aus dem Kloster der Dominikanerinnen in Strahlfeld. Schwester Flavia Büglmeier, selber eine großartige Künstlerin, hatte die Ausstellung vermittelt und ihr galt dafür ein besonders herzlicher Dank. „Werke von Künstlern betrachten zu dürfen, ist immer ein Ereignis, noch dazu, wenn es sich um einen Künstler aus der Region handelt“, so Alfred Reger in seiner Ansprache.

Er wünschte Konrad Niemeier viel Erfolg bei dieser zweifellos sehr interessanten Ausstellung seiner Werke und betonte, dass die Stadt für solche Veranstaltungen stets gerne ihre Räume zur Verfügung stelle. Kunst sei in unserer technisierten und mitunter recht unpersönlich gewordenen Gesellschaft eine unendlich wertvolle Gabe. Er wünschte der Ausstellung viele Besucher und dem Künstler den von ihm gewünschten Erfolg. Konrad Niemeier betonte, ihm gehe es nicht so sehr um den Verkauf der Werke, sondern darum, „in der Heimat zu zeigen, wie weit man kommen kann mit sich und seinem Können“.

Zusätzlich zu den üblichen Öffnungszeiten ist die Ausstellung im Rathaus auch am Sonntag am „Tag der Offenen Stadt“ zu besichtigen von 13 bis 17 Uhr – der Künstler wird anwesend sein.

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