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Donnerstag, 19. Oktober 2017 18° 2

Bundeswehr

Eine Tafel begrüßt die Rückkehrer

So sieht Wertschätzung aus: Eine gemeinsame Aktion von Wirtschaftsjunioren und Stadt freut die Soldaten in Roding.
Von Peter Nicklas

Die Vertreter der Wirtschaftsjunioren mit den Soldaten sowie 2. Bürgermeister Alfred Reger und dem Kommandeur des Versorgungsbataillons 4, Andreas Schramm Foto: Nicklas

Roding.Roding steht zu seinen Soldaten und bringt dies auch immer wieder entsprechend zum Ausdruck. Jene, die in den vergangenen Monaten im Ausland im Einsatz gewesen sind und nun zurückkehren beziehungsweise schon wieder da sind, entbietet die Stadt einen herzlichen Willkommensgruß mit einer Begrüßungstafel im Stadtosten. Sie wurde am Freitag offiziell präsentiert, eine weitere Tafel steht an der Falkensteiner Straße.

„Die Sinnhaftigkeit unseres Einsatzes wird uns damit besonders deutlich, und auch, dass die Bevölkerung dies anerkennt“, sagt Kommandeur Oberstleutnant Andreas Schramm. Hier werde gezeigt: „Die Heimat steht hinter uns“ auf eine Weise, wie es woanders, vor allem außerhalb Bayerns, wohl kaum möglich sei. Auch deshalb, sagt Schramm, fühlten sich die Soldaten an diesem Standort ganz besonders wohl.

„Bevölkerung steht hinter uns“

„Die Verbindung zwischen Gesellschaft und Staat“ sieht der Kommandeur hier vorbildlich dokumentiert, sie sei aber auch ganz praktisch auf vielfältige Weise vorhanden. Doch nicht nur die Soldaten seien angetan von solchen äußeren Zeichen, sondern auch ihre Angehörigen. Sie erfahren dadurch, so der Oberstleutnant, „dass die Menschen hier hinter dem stehen, dass ihr Mann, Bruder oder Freund ihre Pflicht nicht nur an ihrem Heimatstandort, sondern auch über Monate hinweg im Ausland treu erfüllen.

Neuer Kommandeur in Roding

  • Übergabe

    Das in Roding stationierte Versorgungsbataillon 4 erhält im Mai einen neuen Kommandeur. Die feierliche Kommandoübergabe erfolgt am Mittwoch, 11. Mai, am Rodinger Esper, die Bevölkerung ist zur Teilnahme herzlich eingeladen.

  • Verabschiedung

    Brigadegeneral André Bodemann von der Brigade 12 wird dabei den bisherigen Kommandeur, Oberstleutnant Andreas Schramm, verabschieden.

  • Jörg Witoscheck

    Neuer Kommandeur des Versorgungsbataillons 4 wird Oberstleutnant Jörg Witoscheck. Er wird am 11. Mai das Kommando übernehmen. Ein Empfang mit Biwak für die geladenen Gäste schließt sich dem Appell unmittelbar an. (pn)

Die Aufstellung der Plakate erfolgt im Rahmen der Aktion „Brückenschlag“ gemeinsam von Wirtschaftsjunioren und Stadt Roding. Projektleiter Andreas Stangl von den Wirtschaftsjunioren betonte bei der Präsentation der Tafel ganz am Anfang: „Wir freuen uns, dass alle wieder gesund da sind“. Ein Dank ging an die Stadt Roding für die unproblematische Zusammenarbeit in dieser Angelegenheit.

Verbindung zur Heimat

Oberstabsfeldwebel Reinhard Greiml, Kompaniefeldwebel der in Afghanistan eingesetzten und dafür gebildeten Kompanie, sprach von einer tollen Sache und einem positiven Zeichen, über das sich die Soldaten sehr gefreut hätten. Die Verbindung zur Heimat, auch durch die Aktion „Brückenschlag“ der Wirtschaftsjunioren aber auch vieler Privatpersonen, sei den Soldaten Stütze und Motivation gewesen, ihre Aufgaben voll zu erfüllen.

Original und am Plakat; links die Stabsfeldwebel Andreas Scheuner und Erwin Bucher, rechts Hauptfeldwebel Heiko Kirste und Oberstabsfeldwebel Reinhard Greiml Foto: Nicklas

Vor allem, so Reinhard Greiml und auch die weiteren Soldaten, die an dem Termin teilnahmen, habe man sich beispielsweise über die Briefe und Päckchen an Weihnachten sehr gefreut, die von vielen Absendern aus der Heimat gekommen seien. Gerade wenn man an Festen wie Weihnachten und Neujahr fern der Heimat gebunden sei, freue man sich über solche Zeichen der Verbundenheit ganz besonders.

„Seit die Bundeswehr in Roding besteht, ist die Bevölkerung dem Standort und den Soldaten eng verbunden“, so 2. Bürgermeister Alfred Reger. Die Kontakte würden auf vielfältige Weise gepflegt, und mit den Soldaten des Versorgungsbataillons 4 freue man sich, dass niemand von ihnen zu Schaden gekommen sei. Die Anerkennung, die den Soldaten auf der „unteren Ebene“ zuteil werde, würde man sich manchmal auch von der großen Politik wünschen.

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