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Samstag, 16. Dezember 2017 5

Rundgang

Tierpark und Dorfstadel im Fokus

MdL Dr. Gerhard Hopp besichtigte am Rande der Bürgersprechstunde Gehegeanlagen und Baustelle.

MdL Dr. Gerhard Hopp (2. v. l.) beim Rundgang mit Bürgermeister Müller, Stellvertreterin Rita Wellisch, zoologischer Leiterin Claudia Schuh (r.) und Geschäftsleiter Alois Schneck (M.) Foto: kfl

Lohberg.MdL Dr. Gerhard Hopp besuchte die Gemeinde Lohberg und diskutierte mit Bürgermeister Franz Müller, seiner Stellvertretern Rita Wellisch und Geschäftsleiter Alois Schneck über zentrale Entwicklungen und Herausforderungen für die Gemeinde, welcher der MdL nach außen einen ausgezeichneten Ruf bescheinigte. Im Anschluss daran schloss sich eine Bürgersprechstunde im Rathaus an.

Zunächst unternahm der MdL einen Streifzug durch Lohbergs Vorzeigeeinrichtung. Dr. Hopp versicherte, dass er öfters privat mit der Familie hierher komme. Deshalb lobte er den guten Gesamteindruck, der nur erreicht werden kann, wenn das Personal stetig am Ball bleibe. Im Fokus standen einmal mehr die Betriebskosten des Bayerwald-Tierparks, für die nach Meinung des Gemeindeparlaments aufgrund seiner überregionalen Bedeutung Fördermittel durchaus berechtigt wären, zumal der Freistaat Bayern quasi vor der Haustüre in Ludwigsthal ein Konkurrenzobjekt mit jährlich 150 000 Besuchern errichtet hat. „Der Aufwand für unsere kleine Kommune, die Besucherzahlen zu halten, wird stetig größer. Wir würden uns diesbezüglich Solidarität und Unterstützung durch den Landkreis wünschen“, bekräftigte Franz Müller. Bevor sich fachliche Leiterin Claudia Schuh zu der Runde gesellte, stand sie einem Fernsehsender Rede und Antwort. „Wir haben im September die 100 000-Marke geknackt“, freute sich der Bürgermeister über die erfreulichen Besucherzahlen im 28. Jahr des Bestehens. Alles was danach noch Einlass begehrt, übersteigt die Messlatte, die man im September schon länger nicht mehr überschritt. Wichtigstes Ziel sei die Instandhaltung der Gebäude, Dächer und Gehege, um die Attraktivität zu wahren. Claudia Schuh informierte über die gut gelungene Lehrerfortbildung in Sachen „Wolf“ Ende November, die schon im Vorfeld ausgebucht war. Allerdings vertreten CSU-Politiker zur Wiedereinbürgerung von Wolfsrudel ihre eigene Meinung, die Franz Müller kundtat.

„Es könne nicht sein, dass Besitzer von Grundstücken diese mit teuren Zäunen oder Herdenschutzhunden schützen müssen, damit sich der Wolf nicht bedienen kann.“ Claudia Schuh argumentierte, dass auch Canis lupus seine Daseinsberechtigung habe. Diese wolle man ihm nicht streitig machen, aber nur in separaten Arealen, nicht generell in der Landschaft.

Im Anschluss besichtigte der MdL noch die Baustelle Dorfstadel. Er sammelte einen ersten Eindruck vom 199 Quadratmeter großen Veranstaltungsraum, der aufgrund seiner Abmessungen als optimal empfunden wurde. „Er ist einen Meter tiefer und einen Meter breiter als die Tenne ohne Anbau. Somit wirkt er auch nicht als langer Schlauch“, fasste der Bürgermeister zusammen. Geheizt wird das Bauwerk über die Schule.

Im Anschluss traf man sich im Rathaus, wo Hopp Rede und Antwort stand, unter anderem in Sachen kommunaler Finanzausgleich. (kfl)

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