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Gemeinden
Mittwoch, 20. September 2017 15° 6

Gemeindepolitik

Rücktritte machen nachdenklich

Die Freien Wähler Waffenbrunn berichten über ihre Arbeit im Gemeinderat und sorgen sich wegen Kündigungen im Rathaus.

Archiv-BE-Symbolbilder Kommunen

Waffenbrunn. Vorsitzender Alois Platzer gab in der Jahresversammlung der 38 Mitglieder zählenden Freien Wähler Waffenbrunn seinen Tätigkeitsbericht. Platzer berichtete von den Vorstandssitzung, in denen unter anderem Themen für den Haushalt der Gemeinde besprochen wurden. Der Ortsverband Waffenbrunn nahm an Veranstaltungen der Freien Wähler im Landkreis teil, wie zum Beispiel am Neujahrsempfang in Furth im Wald und am Maibockfest in Schorndorf.

Betreffend der Gemeindepolitik war hervorzuheben, dass in diesem Jahr der Haushalt frühzeitig verabschiedet worden ist. Die von Herta Nothaas ausgearbeitete Änderung der Plakatierverordnung wurde vom Gemeinderat einstimmig beschlossen. Vor ein paar Wochen wurde die Sanierung von Rissen in den Gemeindestraßen vorgenommen. Von den Freien Wählern wurde die Verbreiterung der Kreisstraße in Rhanwalting unterstützt, da damit die Verkehrssicherheit im Kurvenbereich für Fußgänger und Autofahrer erhöht wird. Nun sollte auch bald die notwendige Schulhofsanierung der Grundschule in Waffenbrunn angegangen werden.

Die Zusammenarbeit der drei Fraktionen beschrieb Platzer als gedeihlich und respektvoll. Alle Gemeinderäte arbeiten konstruktiv und engagiert zum Wohle und zur Weiterentwicklung der Gemeinde. Der Rücktritt zweier erfahrener Gemeinderäte und die fünf Kündigungen von bestens qualifizierten Verwaltungspersonal, sowie die Absage der designierten neuen Verwaltungsleiterin in den vergangenen zwei Jahren machen jedoch nachdenklich, da neues Personal nicht so leicht zu finden ist und sich erst einarbeiten muss. Er dankte Helmut Schneider für seinen 15-jährigen Einsatz im Gemeinderat.

Der Kassenbericht von Konrad Gruber zeigte eine positive Entwicklung. Josef Platzer und Martin Göttlinger hatten die Kasse geprüft und eine einwandfreie Kassenführung bescheinigt. 2. Kreisvorsitzende Emmi Kollross forderte die Mitglieder auf, weiterhin für Verbesserungen für die Bürger einzutreten.

Anschließend stellte sich Bundestageskandidat Frank Aumeier den Zuhörern vor. Er verwies auf seine Motivation für die Kandidatur für das Direktmandat im Wahlkreis Schwandorf-Cham. Die Freien Wähler wüssten, wo dem Bürger der Schuh drückt und kennen im Gegensatz zur AfD die Rathäuser von innen. Man braucht keine Leitkultur, das Grundgesetz muss eingehalten werden. Seine weiteren Themen drehen sich unter anderem um die Rentengerechtigkeit, die Ertüchtigung der Verkehrsachsen im Landkreis und die Hausarzt- und Facharztversorgung auf dem Land.(cao)

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