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Montag, 11. Dezember 2017 3

Blaibach

Wohlklang und Zigeunerswing im Café de Paris

Gut gefüllt war am Samstagabend das Konzerthaus beim Auftritt von Ferry Baierl und seinen

Musiker, die wissen, wie es geht: Die Zuhörer freut’s. Foto: fmr

Blaibach.Zigeunerjazz-Freunden Roland Schrüfer und Reinhold Grassl. Das Trio „Swing Guitars“ wurde nach rund zwei Stunden Spielzeit nach mehreren Zugaben verabschiedet. Baierl und seine Freunde begeisterten mit der Leichtigkeit und Unaufgeregtheit ihrer Darbietung.

Mit einem abwechslungsreichen Programm aus Swing, Musette-Walzern, Bossa-Nova und Csardas-Melodien tauchte man in die Kaffeehausatmosphäre der 1930er Jahre vor dem Zweiten Weltkrieg ein. So durften Django Reinhardts „Minor Swing“ und seine Ballade „Manoir des mes Reves“ ebenso wenig fehlen wie „Bistro Fada“, die Filmmusik aus Woody Allens „Midnight in Paris“. Ein Dutzend der gespielten Jazz-Standards, Zigeunerswing-Darbietungen und Valse-Musette-Nummern finden sich wieder auf der CD „Ferry’s Hot Club“-Café de Paris. Die Aufnahmen dazu stammen aus 2002, sind aber immer noch frisch wie beim ersten Einspielen. Auf der CD lassen sich Baierl, Reinhold Grassl (Kontrabass) und Roland Schrüfer (Gitarre) erweitert um Helmut Nieberle und Roland Wondra als Swing-Enthusiasten von Django Reinhardts Rhythmus treiben. Eleganz, Melancholie, Schwermut, Freude und Lebenslust – all das drückt die Musik Django Reinhardts (1910 – 1953) aus. Traditionelle Zigeunermusik und Elemente des Jazz verschmelzen zu einer ungemein swingenden Synthese. Mit dem Walzer von Tschavolo Schmitt „Valse pour nous“ verabschiedete sich das Trio „Swing Guitars“. (fmr)

Kultur

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