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Freitag, 29. Mai 2015 21° 8

Musik

13-Jähriger Bariton singt Wagner und Schubert

Am Donnerstag tritt Felix Groll im Abensberger Kreuzgang auf. Musik nach 1924 interessiert ihn nicht, sagt der Wagnerianer.

  • Der 13-jährige Felix bei der Probe
  • Felix Groll und Peter Kelly (re.) treten am Donnerstag in Abensberg auf.

Abensberg. An diesem Donnerstag singt Felix Groll aus Train im Rahmen der Konzertreihe „Abensberger Frühlingsgefühle“ im Abensberger Kreuzgang. Begleitet wird er dabei von Peter Kelly aus Abensberg am Klavier. Beginn ist um 19.30 Uhr. Karten gibt es an der Abendkasse sowie im Herzogskasten Abensberg. Zu hören sind unter anderem Kunstlieder von Franz Schubert aber auch Auszüge aus Opern von Wolfgang Amadeus Mozart und Richard Wagner. Groll ist mit seinen 13 Jahren wohl einer der jüngsten Bariton-Sänger überhaupt. Sein erstes Solokonzert im Herbst 2011 im Trainer Zehentstadl war ein großer Erfolg, zu dem mehr als 120 Zuschauer gekommen waren.

Die Liebe zur Musik hat Felix in der Grundschule entdeckt. Da hörte er zum ersten Mal die Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart. Bei einem Schulfest sang er sogar die Arie des Papageno – mit umgedichtetem Text für den scheidenden Trainer Rektor. Für die Übertragung des „Lohengrin“ von Richard Wagner setzte er sich als kleiner Junge stundenlang vors Radiogerät.

Nach 1924 gebe es für ihn keine Musik mehr, sagt Felix. Damit meint er das Jahr, in dem die Puccini-Oper „Turandot“ entstand. Sein großer Traum ist es, einmal den Hans Sachs („Die Meistersinger von Nürnberg“) in Bayreuth zu spielen.

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