mz_logo

Region Kelheim
Montag, 20. November 2017 11

Unterstützung

AG Integration wartet auf freundliche Grüße

Mit einer Postkarten-Luftballon-Aktion schloss die Arbeitsgruppe Integration der Saaler Mittelschule ihr Schuljahr und Projekt ab.

Mit einer Luftballon-Aktion schloss die AG Integration das Schuljahr ab. Foto: AG Integration

Saal.Um das tolle gemeinsame Schuljahr gebührend abrunden zu können wurde an der Mittelschule Saal eine Luftballon-Aktion durchgeführt. Alle Teilnehmer/innen der Arbeitsgruppe Integration trafen sich im Couchzimmer. Jeder Schüler bekam eine weiße, frankierte Postkarte in die Hand – mit der Aufgabe, seinen Namen sowie seine Adresse auf der Karte niederzuschreiben. Anschließend wurde die weiße Seite der Karte mittels Tesafilm auf den Rücken jedes Schülers geklebt. Nun hatte jeder AG- Teilnehmer die Aufgabe eine kleine Nettigkeit, einen lieben Gruß, einen Wunsch für die Zukunft oder einen Satz zum vergangenen Schuljahr am Rücken seiner neu gewonnenen Bekanntschaften zu schreiben.

Postkarten versendet

Nachdem sich jeder Schüler auf dem Rücken des Anderen verewigen konnte, wurden die Postkarten an die mit Helium gefüllten Luftballons gebunden. Gemeinsam versammelte man sich auf dem Schulhof und ließ die Luftballons steigen. „Wir sind alle gespannt, wer seine Postkarte als nette Post in seinem Briefkasten vorfinden wird“, sagte die für die AG zuständige Sozialarbeiterin der AWO, Nadine Veigl.

Die Arbeitsgruppe Integration der Mittelschule Saal an der Donau wurde im September 2016 als Pilotprojekt gestartet. Ziel der AG ist es, einerseits den Schülern und Schülerinnen der Übergangsklassen den Kontakt zu Gleichaltrigen aus den Regelklassen zu ermöglichen und andererseits potenzielle Berührungsängste, Vorurteile oder Ähnliches bei den Regelschülern abzubauen. Somit treffen sich seit September 2016 die Schüler der Übergangsklassen 1 (10-13 Jahre) und 2 (14-16 Jahre) mit den Regelschülern (10-16 Jahre) der Mittelstufe, die sich zur AG angemeldet haben.

Einmal wöchentlich kommen alle AG-Teilnehmer im „Couchzimmer“ zusammen. Eine Pause lang (9.15 - 9.35 Uhr) können sich die Jugendlichen bei Saft und Keksen austauschen, Spiele spielen, sich kreativ austoben oder an sportlichen Aktivitäten in der Sporthalle oder am benachbarten Bewegungspark der Schule teilnehmen.

Aktionen auch am Nachmittag

Aktionen am Nachmittag (Kinonachmittag, Ausflug ins örtliche Freibad) führten dazu, den Schülern noch mehr Zeit zu geben, miteinander in Kontakt zu treten. Es konnten im Laufe des vergangenen Schuljahres Berührungsängste abgebaut werden. Bekanntschaften sowie auch einige Freundschaften sind während des Projekts entstanden. Die Planung und Betreuung der Arbeitsgruppe Integration wurde von Sozialpädagogin Nadine Veigl und Christopher Eder durchgeführt (Personal der Arbeiterwohlfahrt).

Die Kommentarfunktion steht exklusiv unseren Abonnenten zur Verfügung. Als Abonnent melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich. Alle anderen Nutzer finden preiswerte Angebote in unserem Aboshop.

Anmelden Registrieren Zum Abo-Shop

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht