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Freitag, 19. Januar 2018 5

Abensberg

Auszeichnung für Abensberger Realschule

Erstmalig wurden 20 bayerische Schulen als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet. Darunter ist die Realschule Abensberg.

Abensbergs Realschuldirektorin Maria Warsitz-Müller (3. von links) nahm den Preis in München von Staatssekretär Georg Eisenreich vom Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst (4. von links) entgegen. Foto: MINT Zukunft

Abensberg.Erstmalig wurden 20 bayerische Schulen als „MINT-freundliche Schule – Digitale Schule“ ausgezeichnet. Darunter ist auch die Realschule Abensberg.

Die Johann-Turmair-Realschule Abensberg legt seit Jahren den Schwerpunkt im Bereich Digitalisierung auf den Unterricht mit dem Tablet, sei es in speziellen „1:1 Klassen“, in denen die Schüler mit einem eigenen Tablet arbeiten oder mit schuleigenen iPad-Koffern, die allen Klassen zur Verfügung stehen. Die beiden Lehrkräfte Viola Bauer und Martin Fritze haben das Konzept „PadUcation“ an der Schule etabliert und entwickeln es konsequent weiter, wozu auch die intensive Schulung der Lehrkräfte zählt.

Die Ehrung der Schulen in Bayern steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz (KMK) und wurde von Staatssekretär Georg Eisenreich in München vorgenommen.

„Unsere Schulen sind von zentraler Bedeutung, wenn es darum geht, junge Menschen für Wissenschaft und Technik zu begeistern“, betonte Staatssekretär Georg Eisenreich und ergänzte: „Mit diesem Signet ist für Schülerinnen und Schüler, für deren Eltern und auch für Unternehmen sichtbar: MINT-Förderung hat an diesen Schulen einen besonders hohen Stellenwert. Mit ihrem Engagement eröffnen sie ihren Schülerinnen und Schülern bestmögliche Chancen für eine erfolgreiche Zukunft in einem MINT-Beruf oder MINT-Studium. Zugleich leisten sie einen Beitrag zum Fortschritt des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandorts Bayern“.

Die MINT-freundlichen Schulen seien meist digital sehr affin und hätten hohes Interesse daran, die für die Digitalisierung notwendige Transformation in der Schule anzustoßen. „Die MINT-Projekte und -Schwerpunkte zeigen zudem, dass die MINT-Verantwortlichen an unseren Schulen auch hochengagierte Querdenker sind, die Talentbiotope an ihren Schulen schaffen. Das ist die beste Voraussetzung, um auch den nächsten Schritt, den zur ‚ Digitalen Schule‘ zu gehen“ sagt Thomas Sattelberger, Vorsitzender der BDA/BDI-Initiative MINT Zukunft schaffen.

„Es gilt, die digitale Mündigkeit und persönliche Souveränität von Schülerinnen und Schülern zu stärken, sie auf die digitalisierte Welt vorzubereiten, insbesondere durch das Lernen mit und über digitale Medien und Technologien, über informationelle Selbstbestimmung und die Vermittlung einer soliden informatischen Grundbildung. Hierfür ist die Ehrung „Digitale Schule“ in Verbindung mit dem MINT-Schwerpunkt eine hervorragende Möglichkeit für die Schule, eine Standortbestimmung vorzunehmen - und eine besondere Gelegenheit für mich, den Schulen, die sich auf den Weg machen, dafür herzlich zu danken“, sagte Thomas Michel, Geschäftsführer Dienstleistungsgesellschaft für Informatik, bei der Preisverleihung.

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