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Region Kelheim
Freitag, 24. November 2017 13° 2

Sportlich

Bei der Kinderolympiade ging’s zur Sache

Klettern, Balancieren, Werfen – in der Turnhalle ging es nicht um Höchstleistungen, sondern ums Ausprobieren.
Von Gabi Hueber-Lutz

  • Theresa hatte Spaß bei der Kinderolympiade. Fotos: Hueber-Lutz
  • Am Ende gab‘s Medaillen.

Bad Abbach.Jannik (4), Theresa (3), Hannes (4), Maximilian (4) und Ashley (5) schauen sich in der Turnhalle um. Überall sind Turngeräte aufgebaut. Sie sind bei der Kinderolympiade und warten mit vielen Altersgenossen darauf, dass jetzt gleich der erste Durchgang für die ganz Kleinen beginnt. Noch ein Bussi von der Mama oder dem Papa, dann gehen die Eltern auf die Galerie und schauen zu, wie ihre Kinder Station um Station des Parcours durchlaufen.

Grüne Männchen nicht vom Mars

Ernst Gassner, der Sportreferent der Gemeinde, begrüßt die jungen Olympioniken und versichert ihnen, dass die vielen grünen Männchen, die da rumlaufen, nicht vom Mars kommen, sondern allesamt zu der großen Helferriege gehören, die eine solche Veranstaltung erst ermöglicht.

Die sportlichen Übungen seien bewusst als Herausforderung für die jeweilige Altersstufe gewählt, sagt Gassner. Kinder ab drei Jahren probieren hier ihre Fähigkeiten im Hüpfen, Klettern, Werfen, Balancieren und Turnen aus. Erst einmal steht aber Aufwärmen auf dem Programm. Die ganze Kinderschar wuselt durch die Turnhalle, läuft, spring, kriecht und landet schließlich in der Mitte wieder.

Ganz fest halten die Kinder dabei ihre weißen Zettel mit den fünf Kreisen in der Hand. Wer am Ende in jedem der Kreise einen anderen Stempel hat, der hat den ganzen Parcours erfolgreich durchlaufen.

Um Geschwindigkeit oder das Erreichen einer bestimmten Punktezahl geht es dabei nicht, sondern ums Ausprobieren und den Spaß am Dabeisein. Jannik und Maximilian stellen sich bei der ersten Station an. Hier müssen sie auf einen Kasten klettern, dürfen sich dann an Ringe hängen, zum nächsten Kasten schwingen und von dort aus auf eine dicke Matte plumpsen lassen.

Milla macht einen Riesensatz und landet ganz weit hinten auf der großen Matte. Auch die beiden Jungs gehen das mit viel Elan und großem Geschick an. Bei anderen Kindern ist der Elan manchmal größer als die Reichweite der Beine. Dann stehen Helfer wie Claudia Kneitinger mit offenen Armen bereit und halten die Kinder.

Vorsicht im Hütchenparcours

Auch wer eher zögerlich an den ganzen Aufbau herangeht, wird sicher und ermunternd entlang geleitet. Bei anderen Stationen ist zum Teil viel Geschick gefragt. Ashley balanciert sehr gekonnt mit einem bunten Ball am Löffel durch einen Hütchenparcours.

Auch die kleine Theresa kommt problemlos durch und strahlt am Ende. Die Kinder laufen weiter zur nächsten Station. Es gibt den nächsten Stempel. Luisa teilt ihn aus. Sie ist der Kinderolympiade schon entwachsen und jetzt als Helferin dabei.

Nun rutschen die Kinder am Bauch liegend über eine Langbank. Waltraud Dengler gibt einen Tipp: Hände an die Seite und kräftig ziehen. Schon geht’s doppelt so schnell. Als alle Stationen geschafft sind, gibt’s eine willkommene Belohnung: Eine Medaille, Gummibären und einen kleinen Ball. Ein erfolgreicher Vormittag. „Jetzt hab’ ich schon zwei Medaillen!“, verkündet Jannik stolz.

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