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Region Kelheim
Mittwoch, 17. Januar 2018 11

Rückblick

Besuch beim Kramer

Bei der Verantaltungsreihe „Wie‘s früher war“ des Abensberger Stadtmuseums geht es diesmal um das Einkaufen in der „guten, alten Zeit“.

Kleidergeschäft Hans Kölbl Foto: Museum

Abensberg.Die Zeiten, in denen man die Waren des täglichen Bedarfs im Kramerladen und nicht beim Discounter kaufte, sind längst vorbei. Diese Zeiten sind Thema bei der nächsten Veranstaltung der Reihe „Wie’s früher war“ am Samstag ab 14.30 Uhr im Stadtmuseum.Die Referentinnen berichten diesmal wie es in den Kramerläden der Stadt Abensberg und der Umgebung zuging. Der Laden war nicht nur Einkaufsort, sondern auch ein sozialer Treffpunkt. Namentlich bekannt waren nach F.X. Osterrieder „Der „Silberkramer“ Lusteck (später Dantscher), Kagerhuber (später Stegmüller, dann Holzapfel), Nikolaus Stark und Napoleon Heyder. Dazu kam noch das Handelshaus Dörner. Bereits im 19. Jahrhundert bekamen die Abensberger Einzelhändler die auswertige Konkurrenz zu spüren. Ab 1885 begannen die Versandgeschäfte, die in Großstädten ihren Sitz hatten und das ganze Land bis in das kleinste Dorf mit ihren Katalogen überschwemmten, dem ortsansässigen Kaufmann die Existenz zu erschweren. Der Eintritt ist frei.

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