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Region Kelheim
Mittwoch, 20. September 2017 16° 4

Kommentar

Der Auftakt zum Wahlkampf

Ein Kommentar von Walter Dennstedt

Mit der einstimmigen Nominierung der Abensberger CSU, Dr. Uwe Brandl weiterhin als Bürgermeister der Stadt Abensberg arbeiten zu lassen, setzt die Partei ein kraftvolles Zeichen im Wahljahr 2017: Dabei ist es nicht nur ein „Weiter so“, das die Partei „ihrem“ Bürgermeister mit auf den Weg gibt, sondern der deutliche Auftrag, sein Lebenswerk für Abensberg zu vollenden.

An Aufgaben mangelt es nicht – aber das ist ja das Herausfordernde und – auch wenn es manchmal als belastend kritisiert wird – das Schöne an der Kommunalpolitik. Gestalten vor Ort, in direkter Rückkoppelung mit den Bürgerinnen und Bürgern Lösungen zu erarbeiten und auch manchmal aushalten zu müssen, dass die einen eben die Dinge ganz anders sehen und – zurecht – andere Prioritäten setzen – das ist das Salz in der Suppe eines Kommunalpolitikers.

Dass Dr. Brandl seine Arbeit zu erledigen versteht, hat er in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten bewiesen, und hat dies auch durch die seine Wiederwahlergebnisse teils eindrucksvoll bestätigt bekommen.

Aufgaben für die Weiterentwicklung der Stadt Abensberg gibt es genügend: In einer von immer harscheren Tönen geprägten Atmosphäre der politischen Auseinandersetzung und der zunehmenden interkommunalen Konkurrenz gilt es, das Beste für die Bürger und ihr Lebensumfeld herauszuholen. Das ist zumindest gefühlt zunehmend schwieriger, genauso wie es zunehmend schwieriger wird, die Menschen dazu zu bewegen, ihr ureigenes Recht in einer Demokratie, nämlich zu fordern, wer über ihre Geschicke bestimmt, zu nutzen.

Das wird in den kommenden Monaten nicht nur für Dr. Brandl und die CSU, sondern für alle weiter zu erwartenden Kandidatinnen und Kandidaten um das höchste Amt in der Stadt, Aufgabe werden. Noch ist zumindest offiziell nicht bekannt, wen die anderen Parteien ins Rennen schicken werden, wer sich mit welchen Konzepten als Alternative anbieten und damit beim Wähler punkten will. Es sind noch knapp vier Monate bis zum Wahltag, eine Woche nach dem Bürgerfest in Abensberg. Die Nominierung Dr. Brandls war der Auftakt. Der Wahlkampf kann die Chance werden, das Beste für die Bürger zu entwickeln.

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