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Freitag, 22. September 2017 21° 1

Sechziger

Ein echter Fan gibt natürlich nicht auf

Die Neugründung des Fanclubs in Neustadt läuft noch etwas schleppend. Franz Graz nimmt einen zweiten Anlauf.
Von Jochen Dannenberg

Franz Graz: „Mit dem Sechziger-Fanclub geht es nach den Sommerferien weiter.“ Foto: Dannenberg

Neustadt.Die Fans des TSV 1860 müssen etwas ganz Besonderes sein. Da stürzt ihr Verein in Rekordtempo von der zweiten in die vierte Liga ab und dennoch halten die Fans zu den Sechzigern, wie sich mit Beginn der neuen Saison zeigt. Franz Graz, bekennender Sechziger-Fan aus Neustadt, wollte deshalb sogar einen Fanclub des Vereins gründen, doch das lässt sich bisher nicht gerade rosig an. „Beim ersten Treffen war die Teilnahme etwas schleppend“, räumt Franz Graz ein. Ganze sechs Fans der Münchener ließen sich im ehemaligen Rathaus-Café blicken.

Möglicherweise, meint der Ur-Sechziger, der schon mit Torwart-Legende Petar Radenkovic gemeinsam zu den Auswärtsspielen der Mannschaft fuhr, stimmten einfach Ort und Zeitpunkt des ersten Treffens nicht. Einerseits herrschte schon Urlaubszeit, andererseits ist das Rathaus-Café inzwischen ein asiatisches Restaurant. Und möglicherweise vertragen sich Frühlingsrollen und bayerische Fußballliebe nicht so recht. Insofern – das könnte der erste Beschluss des „Fanclubs i.G. (in Gründung)“ sein – will man sich beim nächsten Mal in einem anderen Lokal treffen. „Möglicherweise in einem Sportheim“, meint Graz.

Auch deshalb gibt Franz Graz nicht auf. Er ist überzeugt: „Es gibt viele Fans der Sechziger in Neustadt und Umgebung, die noch nicht in einem der anderen Fanclubs organisiert sind.“ Auf diese Anhänger hat er es abgesehen. Er sagt: „Jeder kennt Fans, die noch nicht organisiert sind. Wenn da ein bisschen Werbung gemacht wird, sollte es klappen.“

Graz will gewissermaßen den Staffelstab weitergeben, er möchte das Feuer der Sechziger am brennen halten. Wichtig ist dem Neustädter: „Ich möchte die Dinge in Bewegung bringen und jeden Löwen-Fan ansprechen.“ Auch deshalb gebe es bereits Kontakte zu anderen Fanclubs in der Region. Von denen sei er bereits nach dem ersten Aufruf in der Mittelbayerischen Zeitung angesprochen worden. So könnte über verschiedenste Verbindungen ein Netzwerk entstehen, mit dem Fahrten zu Spielen des TSV 1860 organisiert würden und die Liebe zu den Sechzigern gelebt werden könnte. Franz Graz ist überzeugt: „Mann muss für seinen Verein auch dann was tun, wenn es ihm schlecht geht.“ Da hat er recht.

Das nächste Treffen, sagt Graz, solle nach den Sommerferien stattfinden. Der Termin und der Ort würden über unser Medienhaus bekannt gegeben. Für Infos steht Franz Graz jederzeit gerne bereit. Erreichbar ist er unter Telefon (094 45) 750 447. (jd)

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