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Region Kelheim
Freitag, 15. Dezember 2017 3

Ausblick

Einsatzgebiet erweitert sich

Die Feuerwehr Offenstetten leistet künftig auch auf der Autobahn Dienst. Umso besser, dass Jugend und Aktive mehr wurden.
Von Peter Hübl

Bei Unfällen auf der Autobahn A93 rücken die Offenstettener Feuerwehrler künftig mit ihren Kollegen aus anderen Orten (im Bild die Langquaider Wehr) aus. Foto: Archiv / FFW Langquaid

Abensberg.Beim Kameradschaftsabend der Feuerwehr gab Kommandant Stefan Lanzl einen Überblick über die Aktivitäten seit Jahresbeginn mit bisher 35 Einsätzen und stolzen 103 Übungen.

Das übervolle Haus an diesem Abend wertete Wolfgang Huber, Vorsitzender des Feuerwehrvereins, als Zeichen für den guten Zusammenhalt in der aktiven Truppe und das harmonische Miteinander in der Feuerwehrfamilie. Huber freute sich, dass in die Beschaffung eines neuen Löschfahrzeugs Bewegung gekommen sei.

Auf ein einsatzreiches Jahr blickte die aktive Mannschaft zurück. Kommandant Stefan Lanzl listete bislang 35 Einsätze auf: elf Brände, 19 technische Hilfeleistungen (zehn bei Verkehrsunfällen), vier Sicherheitswachen und ein Fehlalarm. Im Alarmierungsfall waren im Durchschnitt 14 Feuerwehrler einsatzbereit.

Die Feuerwehrler des Jahres (v.l.) Nico Krug, Thomas Meyer, Maximilian Guttenberger und Michael Ingerl mit den Kommandanten Stefan Lanzl (li.) und Andreas Mirlach Foto: dph

Als zufriedenstellend bezeichnete der die Übungsmoral. Es gab 16 Atemschutz-, 20 Gruppen-, 17 Jugend-, vier Maschinisten-, zehn Übungen für Führungskräfte und 36 sonstige Übungen, zum Beispiel im Brandcontainer. Im Schnitt wurde jede der 103 Übung von 14 Aktiven besucht. Davon hat die Wehr insgesamt 60 Einsatzkräfte, darunter 18 Jugendliche und 19 Atemschutzträger. Die Jugend verzeichnete vier Neuzugänge, die aktive Truppe fünf. Die Jugendgruppe nahm am Wissenstest und sehr erfolgreich am Seifenkistenrennen in Sallingberg teil.

Feuerwehrmänner des Jahres

  • Bei der Jugend

    belegte Thomas Meyer Platz eins mit 46 besuchten Übungen und 14 Einsätzen und holte den Titel „Feuerwehrmann des Jahres“, gefolgt von Nico Krug (31/11).

  • Bei den Erwachsenen

    lag Maximilian Guttenberger mit 43 Übungen und 18 Einsätzen als „Feuerwehrmann des Jahres“ vorn, gefolgt von Michael Ingerl (32/19). (dph)

Amtierende Bürgermeisterin Gertraud Schretzlmeier lobte Einsatzfreude und Ausbildungsbildungsstand der Wehr. Die gute Jugendarbeit sei ein wertvoller Beitrag und biete den Heranwachsenden eine sinnvolle Freizeitgestaltung. Hoch einzuschätzen sei der uneigennützige Einsatz, der besonders bei schweren Verkehrsunfällen sehr belastend für die Einsatzkräfte sei.

Bei Unfällen auf der Autobahn A93 rücken die Offenstettener Feuerwehrler künftig mit ihren Kollegen aus anderen Orten (im Bild die Langquaider Wehr) aus. Foto: Archiv / FFW Langquaid

Kommandant Lanzl berichtete, dass die FFW spätestens ab Jahresbeginn auch zum Autobahndienst eingeteilt wird. Das erfordere umfangreiche Schulung. Außerdem wurde die Ausschreibung für das Löschfahrzeug von LF 10 auf ein HLF 20 geändert. Für die Erstellung der Ausschreibung dankte er dem „Team Slimm“ mit Andreas Mirlach, Wolfgang Huber und Matthias Oberndorfer. Lanzl dankte auch der Stadt für die aktive Unterstützung, ferner seinem Stellvertreter Andreas Mirlach, den Löschmeistern und Gruppenführern, den „Pensionisten“ mit Harry Geisberger an der Spitze, und allen, die Ausrüstung und Gerätehaus „auf Vordermann halten“.

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