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Region Kelheim
Montag, 11. Dezember 2017 5

Kontakt

Ganz locker ran an die künftigen Chefs

Die Berufsinfomesse an der Siegenburger Schule kommt gut an – bei regionalen Betrieben und den Schülern.
Von Roswitha Priller

Friseurmeisterin Susanne Wallbert (li.) zeigt der 14-jährigen Dora das Flechten eines besonderen Zopfes. Fotos: Priller

Siegenburg.Insgesamt zehn Unternehmen aus der nahen Region nutzten die Chance, sich bei der Berufsinfomesse an der Siegenburger Herzog-Albrecht-Schule den Schülern der Jahrgangsstufen sieben bis neun sowie der Übergangsklasse vorzustellen. Vom Landschaftsgärtner über Maurer, verschiedene kaufmännische Ausrichtungen, Spengler, Schreiner, Friseur und Altenpfleger waren viele unterschiedliche Ausbildungsberufe dabei.

Die Schüler wurden zuvor im Fach Arbeit-Wirtschaft-Technik (AWT) von ihren Lehrern intensiv auf diesen Vormittag vorbereitet. „Auf Wunsch der Firmen machen wir jetzt jedes Schuljahr im Herbst eine Berufsinfomesse. Eigentlich hatten wir anfangs an einen zweijährigen Rhythmus gedacht“, sagt Rektorin Renate Heinrich-Köppl.

Das Konzept, dass die Schüler im Rahmen der Unterrichtszeit und ohne Eltern in Kontakt mit den Firmen treten, sei auf allen Seiten sehr gut angekommen. Auch Konrektor Franz Hottner ist begeistert von der Berufsinfomesse: „Es ist gut, dass lauter regionale Firmen hier bei uns in der Schule sind. Die Resonanz war durchwegs positiv.“

Das System hat durchaus Erfolg. Ausbildungsplätze, Praktika und Vorpraktika sind schon direkt auf der kleinen aber feinen Messe vermittelt worden. Die potentiellen Arbeitgeber zeigen sich durchwegs begeistert von der guten Vorbereitung der Jugendlichen.

Friseurmeisterin Susanne Wallbert nahm mit ihrem Betrieb das erste Mal an der Infomesse teil. „Ich bin wirklich beeindruckt, wie gut die Schülerinnen und Schüler vorbereitet sind. Die stellen ihre Fragen ganz konkret und sehr zielgerichtet“, so Wallbert.

Sie hatte einige Modellköpfe dabei, an denen sich die Interessierten probieren konnten. „Ich habe auch die Prüfungsköpfe für die Gesellenprüfung dabei“, erklärte Wallbert ihre Auswahl an Modellen. „Auch für unsere Schüler und Schülerinnen aus der Übergangsklasse ist das hier ein tolles Erlebnis. Sie blühen regelrecht auf, weil sie jetzt auch selber ins Praktikum gehen können“, berichtet Hottner.

Einige Jugendliche sind auch mit ihren Berufseinstiegsbegleitern vom DAA unterwegs. Michaela Batz kümmert sich bereits seit der achten Klasse um vier Schützlinge. „Ich helfe ihnen, den Kontakt zu Firmen aufzubauen oder Bewerbungsunterlagen zu erstellen“, so Batz. Da sei die Infomesse natürlich eine ideale Plattform.

Die Idee bei der Messe auch die sogenannten „Soft Skills“ zu trainieren, wie zum Beispiel eine entspannte Gesprächsführung mit einem potentiellen Arbeitgeber, ist also gut aufgegangen. Und die Ausbilder von gerade handwerklichen Berufen wissen immer mehr, dass sie inzwischen auf zukünftige Auszubildende zugehen und für ihre Betriebe werben müssen.

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