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Region Kelheim
Dienstag, 16. Januar 2018 6

Mainburg

GGM-Schüler beweisen Kreativität

Nach langer Vorbereitung stellten die Schüler des P-Seminars der Q 12 am Gabelsberger Gymnasium ihre Kunstwerke vor.

Die Mainburger Schüler beweisen viel Kreativität und handwerkliches Geschick. Foto: Goossens

Mainburg.Nach längerer Vorbereitungszeit stellten die Schüler des P-Seminars der Q 12 von Studienrätin Anja Spreider am Gabelsberger Gymnasium in Mainburg ihre Kunstwerke vor.

Im Vorfeld gab es zahlreiche Gemeinschaftsprojekte und Workshops mit Nähen, Schnitzen und Töpfern, um die Begabungen der jungen Künstler zu testen. Es wurden Kissen in anspruchsvoller Näharbeit gefertigt, ungewöhnlicher Schmuck kreiert, Federmäppchen mit verdecktem Reißverschluss genäht oder eine bessere Gestaltung der Cafeteria gezaubert. So lange, bis sich jeder an sein Hauptwerk wagte. Jeder Schüler musste sich sein Projekt mit Unterstützung von Lehrerin Spreider suchen und planen, Entwürfe fertigen – einschließlich einer Kostenkalkulation – sowie externe Partner suchen und dann erst loslegen.

Djellza Gashi hatte ihr Projekt unter das Motto „Aus Alt mach Neu“ gestellt. Aus einem alten Nachtkästchen fertigte sie einen mit Stoff bezogenen Hocker mit Innenleben. Marcel Andre Mikschl war mit seinem übergroßen geschnitzten Adler ein begehrtes Kunstwerk gelungen. Mit der Motorsäge aus einem Baumstamm geschnitzt und mit einem Speitel nachgearbeitet, beeindruckten vor allem die gewaltigen Flügel, die ursprünglich die Rinde des Stammes waren. Philipp Artinger hatte aus einem Fahrrad einen Barhocker kreiert. Das Rad wurde geschliffen, geschweißt, geflext und die Kette neu geformt und gereinigt. Mit dem Reifen als Fuß und den Tretern als Fußablage krönte das Ganze ein Retro- Sattel als Sitzfläche.

Ann-Kathrin hatte ein Multifunktions-Regal gebaut. Als Muster diente eine Obstkiste, die dann mehrfach aus gebeiztem und geschliffenen heimischen Holz nachgebaut wurde. Franziska Maier hatte sich für einen Couchtisch entschieden. Sie trennte eine Holzplatte und fügte eine Glasplatte dazwischen. Das Untergestell baute sie als pulverbeschichtete Stahlkonstruktion. Verena Schneider baute ein 3-D Wandregal, dass sich allen Raumwünschen anpassen kann. Sie lernte mit einer CNC-Fräse umzugehen. Ihr Regal misst in der Länge und Breite über 150 Zentimeter und abgebaut, kann man es unter dem Arm transportieren.

Agnes Strobl entdeckte ihr Talent für die Nähmaschine und zauberte einen gefütterten Mantel. Katja Faltermeier erstellte in viel Kleinarbeit eine Buchattrappe mit einem Geheimfach. Michael Brandl entschied sich für einen Hocker, der aus Büchern gebaut wurde. Felix Galster hatte sich für eine Couch aus einer Hopfensäule entschieden. Eine besondere Idee hatte auch Stefan Hegner, der sich einen Kalkstein besorgte und mit viel Geduld daraus einen Elefanten fertigte und ein Musikinstrument einbaute, das auch funktioniert. Tobias Dumsky hatte einen Couchtisch mit unzähligen Kronkorken als Dekoration gebaut. Magdalena Maier hatte eine kunstvolle Collage aus unterschiedlichen Bildern gefertigt.

Stellvertretender Schulleiter Franz Baumer war so begeistert von den Werken, dass er sich erkundigte, welche Objekte noch zu kaufen wären.

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