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Aktion

Hoffnungslauf ein „unglaublicher Erfolg“

Mehr als 17 000 Euro an Spenden kamen bei der Rett-Benefizveranstaltung für die kleine Miriam in Riedenburg zusammen

Bianca Pelzer und Evelyne Konvalinka, die Initiatorinnen des Hoffnungslaufs und Bauunternehmer Robert Fahrner überreichten die Schecks an Margit und Christian Fackler – mit im Bild deren Töchter Miriam und Eva.Foto: Anja Weisser

Riedenburg.„Da kommen drei Läuferinnen auf uns zu und sagen, dass sie einen Hoffnungslauf organisieren wollen.“ Christian Fackler kann es rückblickend nicht fassen, dass dies der Beginn einer Spendenaktion mit unerwartetem Erfolg für den Verein „Rett Syndrom Deutschland e.V.“ sein sollte, an der sich am 10. September über 500 Läufer, sehr viele Helfer und Spender in Riedenburg beteiligten. Der Verein „Rett Syndrom Deutschland e.V.“ setzt sich für die Entwicklung einer Therapie ein, die das Rett Syndrom reversibel machen soll, unter dem auch Facklers Tochter Miriam leidet. Das Rett Syndrom gehört zu den Erkrankungen des autistischen Spektrums und geht mit schweren körperlichen Behinderungen einher.

Die Erkrankung tritt in der frühen Kindheit unvorhersehbar auf. In den meisten Fällen sind Mädchen vom Rett Syndrom betroffen. „Unglaublich, wie dieses Laufereignis Kreise gezogen hat: es haben sich ganz viele Freiwillige beteiligt, die Feuerwehr, die Katholische Landjugend bis hin zu den Mitgliedern des Motorradclubs ,Streetbunnycrew‘, die sich spontan als Helfer meldeten. Jede kleine Spende hat zu dem großen Ganzen beigetragen“, wie die Organisatorinnen, Bianca Pelzer und Evelyne Konvalinka, nun bei der Spendenübergabe betonen. Besonders gefreut haben sie sich, dass sich der Bauunternehmer Robert Fahrner aus Mallersdorf der Aktion anschloss und das Ergebnis von 7167,79 Euro um 10 000 Euro in die Höhe schraubte. „Die Familien haben unsere Solidarität verdient“, so Fahrner, dessen Firma in jedem Jahr soziale Projekte mit einer Spende unterstützt.

Das Ehepaar Fackler, das in den vergangenen Wochen, sehr viel Unterstützung durch große und kleine Spendenaktionen erhalten haben, sieht das Motto der Spendenaktionen bestätigt: „Uns imponiert, dass ,Miriams Hoffnung‘ durch das Engagement der Riedenburger immer größere Kreise zieht – bis weit ins Regensburger und Ingolstädter Umland, wo es weitere Benefizveranstaltungen zugunsten der Erforschung des Rett-Syndroms gibt.“

Weitere Informationen dazu gibt es hier: www.rett-syndrom-deutschland.de

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