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Region Kelheim
Sonntag, 17. Dezember 2017 4

Musik

Kommt der nächste Wiesnhit aus Abensberg?

Der „Anton aus Tirol“ war gestern. „Da Weißbier Schorsch“ will mit dem Bierblues die Hoheit über die Bierbänke erobern.

Als bajuwarischer Blues Brother kommt der Weißbier Schorsch auf dem „Bierblues-Cover“ daher, mit Mooshammer-Bart und zünftiger Tracht und feschen Wadln. Foto: Reitinger

Abensberg. Mancher bekommt dieser Tage eine Freundschaftsanfrage via „Facebook“ vom „Weißbier Schorsch“. Mehr als 40 Leute finden ihn bislang gut. Dabei kennt ihn noch kaum einer. Zum Gillamoos ab 1. September soll sich das ändern. Der Schorsch hat nämlich eigens ein Lied komponiert und eingespielt, das sich den Weg durch die Bierbankreihen bahnen soll, den Bierblues.

„Das ist was Originelles“

Seine Nummer habe das Potenzial zum „Wiesn- äh Welthit“, findet der Schorsch, der ein ureigenes Abensberger Gewächs ist, ganz unbescheiden. Pünktlich zum Gillamoosauftakt steht die Nummer im Internet zum Download bereit und auch die DJs in den Zelten sollen ihn spielen, verrät der Schorsch im MZ-Gespräch. Schließlich soll bis zum Gillamoos-Montag ganz Abensberg mit einstimmen: „Das ist der Blues vom Bier und den singen wir.“

Den Bierblues, den der Schorsch nach eigenem Bekunden nach einer durchzechten Nacht niedergeschrieben und komponiert hat, hat er unterstützt von den „Hopfazupfan“, seiner siebenköpfigen Band, eingespielt. Er ist „was Originelles“, findet der Schorsch. „Nicht nur so ein neuer Text auf Fiesta Mexicana.“

„Schmankerl für den Gehörgang“

Welcher Omschberger sich hinter ihm verbirgt, das will der Weißbier Schorsch nicht verraten. Er ist vielleicht so Jahrgang ’58 und „freut sich schon narrisch auf den Gillamoos“, das Fest der Hallertau, sagt der Schorsch. Er liebt das Bier und verträgt einiges, „so acht Maß bestimmt“. Der Schorsch sieht sich selbst als „gmiatlichen Typen“, der immer einen passenden Spruch auf den Lippen hat und „sowieso mit jedem per Du ist“.

Bisherige so genannte Wiesnhits, wie der „Anton aus Tirol“, „Zehn Meter geh‘“ oder der Holzmichl sind dem Weißbier Schorsch „zu banal“. Die „haben kein Hirn“, findet das Abensberger Original, das seine Identität bislang geheim hält. „Das bluest ned“, sagt der Schorsch, der schon „ein gewisses Maß an Niveau in die Bierzelte bringen will“.

Warum er das Bier in seinem Lied besingt? „So eine blöde Frage. Warum geht man denn sonst auf den Gillamoos, wenn nicht zwecks dem wunderbaren, heimatgebrauten Bier.“ (re)

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