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Region Kelheim
Sonntag, 18. Februar 2018 11

Reihe

Letzte Chance für Interessierte

„Wie’s früher war…“ führt am Samstag ins alte Rathaus. Vor dessen Umbau bekommen Gäste eine besondere Gelegenheit.

Das Abensberger Rathaus nach dem Umbau 1926 Foto: Stadtmuseum Abensberg

Abensberg.Seit Jahrhunderten prägt das Rathaus nicht nur das Bild des Stadtplatzes, sondern ist zudem Anlaufstelle für sämtliche Belange der Abensberger Bürger – es sich aus dem Alltag wegzudenken fällt da schwer. Doch es stehen Veränderungen an, schreibt der Leiter des Stadtmuseums Abensberg, Dr. Tobias Hammerl: „Mit dem Umbau dieses altehrwürdigen Gebäudes und dem damit verbundenen Umzug der Verwaltung in die Münchner Straße für die nächsten zwei Jahre geht eine Ära zu Ende. Wir vom Stadtmuseum Abensberg möchten Sie im Zuge unserer nächsten Veranstaltung der Reihe ‚Wie’s früher war…‘ am Samstag herzlich zu einem letzten Besuch einladen.“

Das Bild des Abensberger Stadtplatzes, beliebter Treffpunkt und Herzstück der Innenstadt, wird vor allem bestimmt durch die Häuser, die ihn umgeben. Dabei fallen, neben den herrschaftlichen Wohn- und Geschäftshäusern, vor allem zwei imposante Bauwerke auf: das Gasthaus zum Kuchlbauer und das historische Rathaus.

Nicht weg zu denken

In seiner Funktion als Sitz der Stadtverwaltung ist letzteres aus dem Alltag der Abensberger nicht wegzudenken. Ob zur Meldung im Einwohnermeldeamt oder zum Bezahlen eines Strafzettels in der Stadtkasse – diese und viele weitere Tagesgeschäfte werden dort abgewickelt. „Ein Ort also, der jeden Bewohner Abensbergs betrifft – von den Mitarbeitern der Stadt ganz zu schweigen“, schreibt Hammerl.

Zu diesem funktionalen komme ein emotionaler Aspekt: Nicht nur, dass der Stadtplatz vor dem Rathaus seit langem nicht mehr Parkplatz, sondern gemütlicher Aufenthaltsort und Terrasse der Gastronomiebetriebe ist. Er ist außerdem Schauplatz vieler Abensberger Festlichkeiten, denen unter anderem das Rathaus erst ein entsprechendes Flair bietet. „Als Beispiele seien hier nur der Adventskalender des Abensberger Kunstkreises direkt am Gebäude selbst sowie das künstlerisch gestaltete Glockenspiel am Giebel erwähnt.“

Durch die vielen Veränderungen, die eine lebendige Stadt wie Abensberg erst ausmachen „und die zum Wohle der gesamten Bevölkerung durchgeführt wurden und werden“, seien auch die Ansprüche an die Verwaltung gestiegen. Um diesen weiterhin gerecht zu werden, steht eine groß angelegte Sanierung des alten Rathauses an. „Vor allem hinter den Rathausmauern wird sich im Zuge dessen einiges verändern“, schreibt Hammerl.

„Bevor mit diesen Bauarbeiten begonnen wird, möchte wir vom Stadtmuseum Abensberg Sie ganz herzlich zu einem letzten Streifzug in das ‚alte‘ Rathaus einladen.“ Gerhard Rölz vom Bauamt der Stadt Abensberg wird ein letztes Mal das hölzerne Rathausportal öffnen und Einblicke in bekannte und bisher nicht öffentliche Räumlichkeiten des Rathauses gewähren. Daneben wird bei Kaffee und Kuchen Franz Piendl, ebenfalls Mitarbeiter der Stadt Abensberg, Wissenswertes über die Historie des Rathauses berichten.

Einblicke hinter die Kulissen

„Sie können sich auf interessante und amüsante Geschichten und Einblicke rund um ‚Ihr‘ Rathaus freuen!“ Das sei laut Hammerl die letzte Chance, hinter die Kulissen des alten Rathauses zu sehen.

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