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Region Kelheim
Montag, 19. Februar 2018 4

Wohlfühlstadt

Studenten entwickeln Ideen für Kelheim

Am Mittwoch wird die Ausstellung „Kelheim – die Lust am Öffentlichen Raum“ eröffnet. Interessenten sind willkommen. 25 Modelle sind zu besichtigen.

Das Modell von Studentin Giulia Nemmert, die sich einen nachhaltigen und temporären Pavillon aus alten Europaletten überlegt hat. Das Projekt trägt den Namen „Kelheim LivingRoom“. Foto: Nemmert

Kelheim.Studenten des Studiengangs Industriedesign an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg, Fachbereich Architektur, haben ihre Ideen für Kelheim in Modellen umgesetzt. Diese werden in einer Ausstellung „Kelheim – die Lust am Öffentlichen Raum“ vorgestellt, die am Mittwoch um 18 Uhr im Erdgeschoss des Gebäudes Ludwigsplatz Nummer 1 eröffnet wird. Nach Auskunft von Kelheims Altstadtmanager Stephan Bergmann sind zur Ausstellungseröffnung auch interessierte Bürger willkommen.

Stephan Bergmann zufolge stellte der Kelheimer Architekt Franz Schindlbeck den Kontakt zu den Professoren her. Vor einem Jahr hätten Stadtbaumeister Matthias Längin und er mit den Professoren Jakob Timpe und Matthew Burger geführt. „Das Altstadtmanagement der Stadt Kelheim hat im vergangenen Sommersemester eine Seminarveranstaltung des noch jungen Studiengangs Industriedesign an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg, Fachbereich Architektur, zum Thema ,Die Stadt Kelheim und ihr öffentlicher Raum’ betreut“, wie Bürgermeister Fritz Mathes und der Altstadtmanager mitteilen.

Die Studenten „haben mit einem unvoreingenommenen und kreativen Blick von außen auf die Stadt geschaut und Ideen entwickelt, wie die Aufenthaltsqualität gesteigert und der öffentliche Raum attraktiver gestaltet werden könnte“.

Insgesamt 25 Projektarbeiten wurden geschaffen. Darunter sind Sitzmöglichkeiten ebenso wie ein Trimm-Dich-Pfad, futuristische Fahrgastschiffe und Aussichtsplattformen im Donaudurchbruch. Die Ideen, „völlig losgelöst von rechtlichen und gesetzlichen Vorgaben“, sind unter anderem für Plätze und Flussufer. „Ein Großteil der Vorschläge ist nicht umsetzbar, da es in den Bereich der Kunst geht“, so Stephan Bergmann. Er sagte aber auch: „Man kann einige Sachen mitnahmen, wo der öffentliche Raum mehr in den Fokus gerückt werden sollte.“ Als Beispiel nennt der Altstadtmanager das Stadtmobiliar.

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