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Region Kelheim
Dienstag, 21. November 2017 7

Gruselig

Totengräber und quicklebendiges Treiben

Die Kolpingsfamilie Rohr spielt heuer die „Gspenstermacher“. Drei Aufführungen sind Ende Oktober geplant.

Eine Szene aus dem Dreiakter: vorne v.li. Hans Huber, Hubert Blümel, Claus Bogdan, Doris Kilger; hinten v.li. Claudia Bösl, Johannes Hermann, Gabi Pelkofer und Martina Neumayer

Rohr.Mit gewohntem Schwung und witzigen Dialogen, aber einer nicht gerade alltäglichen Handlung bringt die Theatergruppe der Kolpingsfamilie Rohr unter der Regie von Hans Lankes Ende Oktober wieder ein Stück auf die Bühne im Theatersaal des Gymnasiums: den heiteren Dreiakter „Gspenstermacher“. Martina Neumayer hat wieder das Heft in der Hand.

Im Moorthaler Moos leben zwei skurrile, aber lustige Totengräber: der „Schippe“ (Claus Bogdan) und der „Schaufe“ (Hans Huber), die sich mehr schlecht als recht durchs Leben schlagen. Im Dorf haben sie nur einen einzigen Freund, den Knecht Leo (Johannes Hermann) . Ansonsten werden sie von allen Dorfbewohnern gemieden. Zu allem Überdruss müssen sie eines Tages erfahren, dass sie kein regelmäßiges Gehalt mehr bekommen, sondern in Zukunft nur mehr pro Begräbnis eine recht mäßige Summe. Wie soll es weitergehen?

Eine alte Wahrsagerin (Doris Kilger), der die beiden manchen Streich spielen, prophezeit ihnen eine turbulente Zukunft. Durch sonderbare Zufälle – eine mit Wein verwechselte Flasche Gift spielt dabei eine wesentliche Rolle – ist aber plötzlich ihre Lage nicht mehr so hoffnungslos.

Eine Szene aus dem Dreiakter: vorne v.li. Hans Huber, Hubert Blümel, Claus Bogdan, Doris Kilger; hinten v.li. Claudia Bösl, Johannes Hermann, Gabi Pelkofer und Martina Neumayer

Denn unabsichtlich befördern sie die resolute Moorwirtin (Martina Neumayer) und ihre ärgste Widersacherin im Dorf, die Veichtlinger-Bäuerin (Gabi Pelkofer) ins Jenseits. Eine weitschichtige Verwandte der Wirtin, die junge Lena (Claudia Bösl) übernimmt die Wirtschaft, in der die beiden zänkischen Frauen noch für eine längere Zeit als Gespenster ihr „Unwesen“ treiben müssen.

Natürlich wirft der Knecht Leo bald ein Auge auf das Mädchen. Seltsame Ereignisse führen zu allerlei Irritationen und unheimlichen Zuständen in und um das Moorwirtshaus, bei dem auch der Schuster Jackl, ein schlitzohriger alter Junggeselle (Hubert Blümel) mit an den Strippen zieht. Doch diese Gespensterzeit dauert nicht ewig, und nach vielen aufregenden Vorfällen steuert doch auf ein gutes Ende hin.

Durch alle Szenen auf der Bühne zieht sich ein herzhafter Humor, der die Zuschauer zu Lachattacken zwingen wird. Somit ist ein unterhaltsamer Theaterabend garantiert.

Aufführungen

  • Termine:

    Der heitere Dreiakter „Gspenstermacher“ wird an folgenden Tagen gezeigt: Samstag, 28. Oktober, Sonntag, 29. Oktober und Dienstag, 31. Oktober, jeweils um 20 Uhr im Theatersaal des Gymnasiums Rohr.

  • Ensemble:

    Aufführende ist die Theatergruppe der Kolpingsfamilie Rohr unter der Regie von Hans Lankes

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