Kelheim 17.01.2012, 00:00 Uhr

„Zeit sinnvoll überbrücken“

Für Ntamtsiu Stavroula aus Ihrlerstein ist der Bundesfreiwilligendienst ideal zum Überbrücken: Die Arzthelferin (20) will im Herbst zur Krankenschwester umsatteln. Bis dahin arbeitet sie beim Roten Kreuz als BFDlerin in den Rettungsdienst-Schichten, absolviert nebenbei die Prüfung zur Rettungssanitäterin.

Warum absolvieren Sie den BFD?

Ich war seit 2008 ehrenamtlich bei der BRK-Bereitschaft und habe gemerkt, dass mir Rettungsdienst Spaß macht – mehr als Arzthelferin.

Als solche würden Sie aber wohl mehr verdienen, bis Ihre neue Ausbildung beginnt?

Ja, aber ich habe mir geschworen, wirklich das zu machen, was mir Spaß macht. Denn ohne Freude an der Arbeit hilft mir mehr Geld auch nichts.

Was gefällt Ihnen am Rettungsdienst?

Die Teamarbeit, und dass ich Menschen in Notfällen helfen kann.

Belasten Sie die Einsätze?

Schwere Unfälle, gerade mit jungen Leuten, gehen einem schon nach. Aber man muss das nach dem Einsatz für sich abschließen. Ich nehme nichts mit „nach Hause“.

Wem würden Sie den BFD empfehlen?

Allen, die gerne mit Menschen zusammenarbeiten. Und vor allem denen, die noch nicht genau wissen, wie es mit Beruf oder Studium weitergeht.

Sehen Sie das eine Jahr als Zeitverlust?

Nein. Überhaupt nicht. (hu)

Ntamtsiu Stavroula BFDlerin

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