Allee an der Limestherme
stadtrat Eine zweite Baumreihe wird beim Bad gepflanzt. In Bad Gögging kommt ein Gehweg an der Heiligenstädter Straße.
Die Heiligenstädter Straße soll neu gestaltet werden.
Neustadt. Die ursprünglich vorgesehene Gestaltung als kombinierter Fuß- und Radweg wurde aus Platzgründen verworfen. Diese Änderung der Pläne fand die Kritik von Stadtrat Peter Stieber. Als Alternative schlug er vor, dass sich nach dem Vorbild einiger Ortskerne Fußgänger, Radfahrer und Autos auf derselben Fläche bewegen sollten.
Maßnahme gegen Falschparken
Das sei wegen des relativ hohen Verkehrsaufkommens und der dann zwingend notwendigen Schrittgeschwindigkeit nicht praktikabel, konterte Bürgermeister Thomas Reimer. Jedenfalls soll aber die Baumreihe beim Parkplatz der Limestherme auf der gegenüberliegenden Seite ein Pendant erhalten und die Straße zu einer ansprechenden, schattigen Allee werden. Einen kombinierten Rad- und Fußweg soll es nur auf der Seite der Limestherme geben, auch wenn ihn dann viele Radfahrer nicht benutzen werden. Doch dann, meinte Bürgermeister Reimer, sei ein breiterer Fußweg auch nicht schlecht.
Ja zum Bebauungsplan Herrnholz
Als Stein des Anstoßes wird das immer wieder vorkommende Falschparken an der Einmündung des Wirtschaftsweges am Ortsende gesehen. Da auch das dort aufgestellte freundlich mahnende Schild nicht hilft, soll das Parken durch bauliche Maßnahmen unmöglich gemacht werden. Dann gebe es auch keine über Strafzettel verärgerte Gäste mehr. Etwa an dieser Stelle soll aber eine Parkbucht geschaffen werden mit einer Informationsstele, damit sich Gäste, die aus Richtung Heiligenstadt kommen, sofort über den Kurort informieren können. Die Stele entspricht dem einheitlichen Beschilderungskonzept der Stadt, das schrittweise umgesetzt werden soll. Diesen Maßnahmen stimmte der Stadtrat mit 20 Stimmen bei drei Gegenstimmen zu. Die Baumaßnahmen werden voraussichtlich im September beginnen.
Der Bebauungsplan für das Neubaugebiet Herrnholz in Mühlhausen, bereits nach den Wünschen der Bauwerber modifiziert, wurde einstimmig beschlossen. Die Feuerwehren der Großgemeinde müssen stets auf dem Stand der Technik gehalten werden,. Daher sind einige nicht mehr geeignete Rettungsgeräte gegen Neuanschaffungen auszutauschen.
Anschaffungen für Feuerwehren
Die Feuerwehr Bad Gögging soll vier Atemschutzgeräte für rund 5400 Euro erhalten. Die Neustädter benötigen einen neuen Dreibock mit Abseilvorrichtung, da das alte Gerät schon mehr als 20 Jahre auf dem Buckel hat. Das schlägt mit fast 1600 Euro zu Buche. Der größte Brocken ist aber ein neuer technischer Hilfesatz für die FF Neustadt. Da die Autos immer stabiler werden, sind auch kräftigere Spreizer, Schneidegeräte, Rettungszylinder und dazugehörige Pumpenaggregate nötig. Die ganze Ausrüstung kostet fast 21000 Euro.
All diese Anschaffungen können nun nach dem einstimmigen Beschluss des Stadtrats in Auftrag gegeben werden. Über die Verwendung der ausgesonderten Altgeräte soll später beraten werden.



